Google Glass und weitere Innovationen auf dem Computermarkt – Softwarenutzung und eine Auswahl empfehlenswerter Apps

12. März 2015

Tag für Tag bieten Wissenschaft und Technik weitere Innovationen, das gilt auch für den Computer-, Hardware- und Softwaremarkt. Wie die vergangenen Jahre immer wieder gezeigt haben.

Was sich vor 10 Jahren noch wie nette Gimmicks aus einem Science-Fiction-Film angehört hat, ist heutzutage tatsächlich Wirklichkeit geworden. Nicht alles kann und wird sich dabei durchsetzen und langfristiges Interesse bei einer breiten Masse hervorrufen, doch sind in der letzten Zeit einige Innovationen auf den Markt gekommen, die es sich zumindest anzuschauen lohnt.

Die Datenbrille: Google Glass

Viel Wind um nichts? Das haben sich sicherlich viele Technik-Interessierte gefragt, nachdem Google Glass endlich auf den Markt gekommen ist und auch Computerwissen.de hat die Datenbrille auf Herz und Nieren geprüft. Die Werbetrommel wurde ordentlich gerührt, doch mittlerweile wird das futuristische Accessoire von einigen sogar schon für tot erklärt.

Was genau aber ist Google Glass? Diese Datenbrille ist im Grunde ein kleiner Computer, den der Nutzer auf der Nase – eben in Form einer Brille – trägt. Allein schon an ihrer Entwicklung zeigt sich, wie groß die Fortschritte in den vergangenen Jahren waren, denn letztendlich stellt Google Glass die wohl neueste Generation des Handys dar und diese begann immerhin schon im Jahre 1983 mit dem Motorola DynaTAC. Auch das erste Handy galt damals übrigens als sehr futuristisch, nicht umsonst ließ sich der Erfinder bei der Namensgebung von Star Trek inspirieren. Bis zur Entwicklung von Google Glass sollte es zwar noch ein langer Weg werden, trotzdem waren die Durchbrüche in den folgenden Jahren immer wieder echte Meilensteine. Einen genaueren Überblick über die wichtigsten Stationen des Handys gibt es hier nachzulesen.

Im Grunde soll Google Glass dazu dienen, die Hände während des Internetzugriffs freibehalten zu können. Die Idee ist gut, aber die Umsetzung weißt doch einige Mängel auf. Heise.de hat in einem Langzeittest gleich fünf davon gefunden:

Im Bereich Apps ist bei Google Glass theoretisch alles möglich, was über den Google App-Store angeboten wird. Praktisch allerdings nicht. Das sehr beliebte Videochat-Programm Skype zum Beispiel funktioniert gar nicht, derartige Gespräche sind nur über Google-Hangout möglich. Wer allerdings immer noch an den Erfolg von Google Glass glaubt und dieses Produkt mit Leidenschaft nutzt, der könnte Interesse an folgenden Apps haben:

  • MyGlass
    Eine gelungene – und fast schon unabdingbare – Software für dieses Gerät ist „MyGlass“. Mit dieser App, die auch über den deutschen Play Store verfügbar ist, kann die Datenbrille mit dem Smartphone verbunden werden. Dadurch ist es möglich mit dem Smartphone Google Glass einzurichten, Kontakte zu verwalten und Einstellungen zu konfigurieren.
  • Facebook
    Kaum jemand, der Zeit im Internet verbringt, kommt heutzutage noch ohne Facebook-Profil aus. Gerne werden unterwegs Fotos gepostet oder Standorte mitgeteilt. Das alles ist zwar mit dem Smartphone auch möglich, mit Google Glass und der dazugehörigen Facebook-App geht das aber noch schneller. Schade ist nur, dass dazu dann kein Text angegeben werden kann, denn aufgrund der fehlenden Tastatur ist nur der Befehl zum Teilen per Spracheingabe möglich.
  • Glass Minigames
    Diese App ist für all diejenigen, die gelangweilt auf den Bus warten und nicht auf ihrem Smartphone spielen wollen. 5 verschiedene Minispiele (darunter Tennis und Memory) sind verfügbar, bei denen der Träger der Brille den Kopf zum Spielen hin und her bewegen muss. An der Bushaltestelle sieht dies vielleicht etwas seltsam aus, macht aber für ein paar Minuten Spaß und vertreibt die Zeit.

Speziell für Google Glass sind noch einige andere Apps verfügbar, die bisher aber noch etwas unausgereift sind. Die Notiz-App Evernote zum Beispiel ist nur in englischer Sprache verfügbar, wodurch deutschsprachige Notizen in der Regel nicht den Sinn ergeben, den sie eigentlich sollten. Auch der bei Google Glass vorinstallierte Translator hält nicht das, was er verspricht. Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch soll er eigentlich können, doch in einem Test von welt.de hat er auf ganzer Linie versagt.

Mobile Health

Derzeit ist das Thema Gesundheit wieder voll im Kommen und so überrascht es nicht, dass auch der Computer- und Technikmarkt sich seinen Teil vom Kuchen sichern möchte. Besonders angesagt sind derzeit die sogenannten Mobile-Health-Produkte. Darunter fallen zum Beispiel Fitnessarmbänder und GPS-Uhren, die die zurückgelegten Meter und Kilometer zählen und zudem gleich auch noch den Kalorienverbrauch angeben. Mittels App kann dieses dann abgelesen oder auch in sozialen Netzwerken gepostet werden, mit der richtigen Software ist aber auch eine ausführliche Auswertung aller Daten am heimischen Rechner möglich. Bekannt sind mitunter folgende Anwendungen:

  • Runtastic
    Die bekannteste App unter Läufern ist für diese Zwecke wohl Runtastic. Diese App funktioniert per GPS, nimmt die zurückgelegte Strecke auf und gibt dem Nutzer letztendlich Informationen wie die ermittelte Durchschnittsgeschwindigkeit, der bereits angesprochene Kalorienverbrauch und diverser anderer kleineren Extras.
  • iMapMyRide
    Diese App richtet sich – wie der Name schon vermuten lässt – an die Radfahrer. Auch hier werden die zurückgelegte Strecke und der Kalorienverbrauch ermittelt, zudem kann der Sportler Tipps zur richtigen Ernährung und zu einem ordentlichen Workout erlangen.

Virtual Reality

Im Bereich Computer haben sich im Laufe der letzten Jahre auch die Computerspiele immer weiter entwickelt. Grafisch sind mittlerweile wahre Meisterwerke zu erwerben, aber auch das Gameplay wird immer besser und realistischer. Angefangen mit Movement-Möglichkeiten wie zum Beispiel bei der Wii geht es nun immer mehr in Richtung Virtual Reality. Als erste marktreife Brille dieser Art hat es mittlerweile die Samsung Gear VR geschafft. Auch die Oculus Rift Brille könnte noch dieses Jahr erscheinen, einen definitiven Release-Termin gibt es aber noch nicht. Während diese als eigenständiges Produkt erscheinen soll, ist die Samsung Gear VR allerdings nur mit einem Samsung Galaxy Handy nutzbar.

Mit Brillen dieser Art ist es möglich, das gesamte Umfeld auszublenden und vollkommen in eine virtuelle Welt abzutauchen. Ob Spiele oder Filme, vieles ist möglich und etliche Videos auf YouTube zeigen bereits eindrucksvoll, wie authentisch das virtuelle Spielgefühl zu sein scheint. Apps werden diesbezüglich garantiert auf den Markt kommen und sind bereits in der Entwicklung. So bekommen Nutzer in ihrem Wohnzimmer beispielsweise mittels App das Gefühl, in einer Achterbahn den Nervenkitzel live mitzuerleben und finden sich inmitten eines gruseligen Horrorszenarios wieder.

Abbildung 1: Commons.wikimedia.org © Tim.Reckmann CC BY-SA 3.0

Abbildung 2: pixabay.com © JESHOOTS (CC0 1.0)

Abbildung 3: Commons.wikimedia.org © Sergey Galyonkin CC BY-SA 2.0

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