HP startet 2009 mit einem Feuerwerk an neuen Speicherlösungen

26. Januar 2009
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Im Januar wartet HP gleich mit mehreren neuen Speicherlösungen auf. Dazu zählen eine aktuelle Version des HP StorageWorks Modular Smart Array (MSA) 2300fc (G2) sowie die Funktionalität „Low Bandwith-Replikation“ für die HP D2D2500- und D2D4000-Modelle. Das Angebot umfasst zudem Neuerungen beim HP StorageWorks 9000 Virtual Library System (VLS), das HP StorageWorks SB1760c Tape Blade sowie weitere Neuheiten.

 

HP MSA2300fc: Welche Speicherplatten dürfen es sein?

Mit der MSA2300fc G2 präsentiert HP das aktuelle Fibre-Channel-basierte Modell seiner MSA-Familie. Diese bietet mittelständischen Unternehmen eine kostengünstige und einfach zu bedienende Einstiegslösung für ein Storage Area Network (SAN). Die Speichersysteme eignen sich für die Storage-Konsolidierung in mittelständischen Unternehmen ebenso wie für Zweigstellen größerer Firmen. Die neue Version unterstützt neben x86-basierten Systemen unter Windows und Linux nun auch HP Integrity Server mit dem Betriebssystem HP-UX. Damit profitieren auch Anwender von High End Servern von kostengünstigem zentralisiertem Speicher. Die MSA2300fc steht in zwei Varianten zur Verfügung. Diese unterstützen entweder 3,5-Zoll- oder erstmals auch 2,5-Zoll-Laufwerke, die zu den HP ProLiant Servern kompatibel sind. In den jeweiligen Gehäusen lassen sich Serial Attached <st1:personname w:st="on">SCS</st1:personname>I (SAS)- und/oder SATA-II-Laufwerke implementieren. So erhalten Kunden unter den Aspekten Preis, Leistung und Verfügbarkeit die für sie ideale Kombination. Im Vergleich zum Vorgängermodell bieten die beiden Varianten in der maximalen Ausbaustufe eine Kapazität von 60 TByte – mit insgesamt 60 3,5-Zoll-Platten, respektive 99 Platten im kleinen Formfaktor. Damit steht Unternehmen auf weniger Raum mehr Speicherkapazität zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil ist eine hohe Anzahl möglicher Snapshots. Anstatt wie bisher maximal 64 sorgen nun 255 Snapshots für eine optimierte Datensicherung. Das MSA2300fc G2 ist ab dem 26. Januar zu einem Listenpreis ab 6.400 Euro erhältlich.

 

HP D2D2500 und 4000 Backup System: Low Bandwith-Replikation

Bislang war die Replikation über mehrere, durch ein Weitverkehrsnetz (Wide Area Network, WAN) verbundene Standorte eine teure Angelegenheit, insbesondere bei großen Backup-Volumina. Hier setzen die neuen Versionen des HP StorageWorks Disk-to-Disk (D2D) Backup System, D2D2500 und 4000, mit ihrer Fähigkeit zur Low Bandwith-Replikation an. Möglich wird diese Replikation über eine geringe Bandbreite durch die Deduplizierungs-Technologie. Diese sorgt bei den neuen D2D-Systemen dafür, dass beim Backup redundante Daten durch so genannte „Pointer“ auf das Original ersetzt werden. So müssen deutlich weniger Daten an die Unternehmenszentrale übertragen werden, eine wesentliche Voraussetzung für die kostengünstige Low Bandwith-Replikation. Außerdem lassen sich auf diese Weise bei einem Störungsfall Daten kostengünstig und schneller aus dem zentralen Rechenzentrum an einen Ausweichstandort übertragen.

HP StorageWorks D2D2500 Backup System bietet automatisiertes Backup von bis zu sechs Servern. Das Modell D2D4000 konsolidiert den Backup-Prozess von maximal 16 Servern. Bei beiden Systemen sorgt die Deduplizierung dafür, dass auf einer Festplatte bis zu 50 mal mehr Backup-Daten Platz finden. Zudem lassen sich diese Modelle neuerdings direkt an Bandbibliotheken und Autoloader anschließen. Seit Januar sind alle HP D2D-Systeme mit Replikations-Funktionalitäten ausgestattet. Bereits bei Kunden installierte Systeme erhalten diese Funktion durch ein Upgrade. Die neue Replizierungs-Software kostet pro Lizenz bei der HP StorageWorks D2D2500 1.399 Euro, bei der HP StorageWorks D2D4000 4.899 Euro.

 

HP VLS9000: Mit einem Knoten anfangen – später skalieren

Mit einer Single Node-Option für das HP StorageWorks 9000 Virtual Library System (VLS) erschließt HP diese Lösung neuen Anwenderschichten. VLS-Systeme emulieren gängige Bandbibliotheken und -laufwerke, so dass eine größere Anzahl an Backup-Jobs parallel ausgeführt und das Backup-Fenster minimiert werden kann. Die Single Node-Option bietet die Möglichkeit, mit einer relativ niedrigen und damit kostengünstigen Anfangskapazität von 7,5 (48.199 Euro) oder 10 TByte (55.249 Euro) in das VLS9000-System einzusteigen. Wachsen die Speicheranforderungen, können Unternehmen mit Hilfe eines FC Connectivity Kits ihre Lösung zu einem Multi-Node VLS9000 System erweitern und so auf eine Kapazität von maximal 1,3 PByte und eine Performance auf 4.800 MB/s skalieren. Das VLS9000 mit mehreren Knoten (multi node) ermöglicht eine schnelle Datensicherung und -wiederherstellung in komplexen SAN-Umgebungen.

 

Tape Blade 1760c: Zusätzlicher Schutz durch Verschlüsselung

HP StorageWorks SB1760c Tape Blade ist die aktuelle Datensicherungslösung für Unternehmen, die HP BladeSystem c-Class-Enclosures einsetzen. Damit steht mittelständischen Unternehmen sowie Zweigstellen größerer Firmen eine einfache Lösung sowohl für das Backup als auch die Langzeitaufbewahrung zur Verfügung. Das neue Storage Blade basiert auf der LTO-4 Ultrium-Technologie und bietet mit einer komprimierten Speicherkapazität von 800 GByte pro Band und einer komprimierten Datentransferrate von 432 GByte pro Stunde eine deutlich höhere Kapazität und Performance als die Vorgänger-Modelle. Ein weiterer Vorteil für die Anwender: Eine Hardware-Verschlüsselung schützt Daten auf ausgelagerten Bändern zusätzlich vor unbefugtem Zugriff. Der Preis hierfür beträgt 2.799 Euro.

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