Mit HomePlug/PowerLine vernetzen Sie ohne Kabel und Bohrmaschine

28. September 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Die Vernetzung der Privathaushalte schreitet mit Riesenschritten voran. Mit PowerLine-Adaptern nutzen Sie einfach Ihr Stromnetz für die Verbindung mit Ihrem lokalen Netzwerk.

Ohne Netzwerk-Verbindung ist ein aktueller PC taub und blind. Allerdings ist die Vernetzung nicht immer so einfach, wie man es gerne hätte. Das lokale Funknetzwerk reicht oft in der Leistung nicht aus und die Verkabelung ist, insbesondere über Stockwerke hinweg, vielfach enorm aufwändig. Aber mit der HomePlug-Technik gibt es eine dritte Möglichkeit. Das Prinzip hinter „HomePlug“, eine weitere geläufige Bezeichnung ist „PowerLine“, ist so simpel wie genial. Warum für ein Netzwerk eine neue Infrastrukur schaffen, wenn in Form des Stromnetzes doch schon überall eine Netzstruktur besteht? HomePlug nutzt das vorhandene Stromnetz, um mittels spezieller Adapter LAN (lokales Netzwerk) oder WAN (Internet) überall dahin zu transportieren, wo eine Stromsteckdose ist.

Indem das Stromnetz eines Hauses oder einer Wohnung als Übertragungsmedium verwendet wird, sparen Sie eine zusätzliche Verkabelung für den Internetzugang ein. Die HomePlug-Adapter (auch PLC = Powerline-Connector) ähneln äußerlich Steckernetzteilen in der Größe einer Zigarettenschachtel, nur dass Ihnen das abgehende Kabel anstatt Strom Ethernet-Daten zur Verfügung stellt. Dazu wird eine Trägerwelle für die Netzwerksignale auf die Wechselstromspannung aufmoduliert.

HomePlug ist zudem ein Standard für das Inhouse PowerLine. HomePlug-Geräte nach diesem Standard werden seit 2003 in Deutschland verkauft. HomePlug 1.0 wird dabei für die Ethernet- und Audioverbindung eingesetzt. Der HomePlug 1.0-Standard schreibt vor, dass auch Adapter unterschiedlicher Hersteller zueinander kompatibel sind. Der HomePlug-Standard bezieht sich allerdings auf die heute veralteten 14-Mbit/s-Geräte. Alle anderen Formate (85, 200 und zukünftig 500 Mbit/s) sind herstellerspezifisch. Im Redaktionstest gab es beim Kombinieren unterschiedlicher HomePlug-Adapter der Firmen Devolo, Hercules, Digitus und 7Links allerdings keine Probleme bei der Datenübertragung. Unterschiede treten allerdings durch die unterschiedliche Ausstattung der Powerline-Adapter und bei der möglichen Verschlüsselung auf. Es empfiehlt sich daher, zumindest mit einem Startset eines Herstellers und zwei gleich ausgestatteten Powerline-Adaptern zu beginnen. Kosteten zwei der aktuellen 200-Mbit/s-Adapter zu Anfang rund 160 Euro, sind die Preise inzwischen um rund zwei Drittel gesunken. Das macht diese Art der Vernetzung auch wirtschaftlich attraktiv. Weitere Informationen finden Sie an diesem Link bei amazon.

Tipp: PowerLine bietet auch eine zuverlässige Lösung, um beispielsweise das DSL/VDSL-Signal zum Anschluss an einen Media-Receiver ins Wohnzimmer zu transportieren. Daher verkauft die Telekom solche Adapter ebenfalls. Für eine zuverlässige Verbindung ist es aber unbedingt wichtig, dass die Powerline-Adapter direkt in der Wandsteckdose angeschlossen werden, nicht in einer Mehrfachsteckdose.

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