Monitore mit Auflösungen von 2560 x 1440 Bildpunkten ab 2013

14. April 2012

Während der Entwicklerkonferenz IDF hat sich Intel stark dafür gemacht, dass auch PC-Monitore auf höhere Auflösungen setzen müssen, wie es iPad und iPhone bereits vormachen.

Intel visiert dabei 2013 als Startschuss für Bildschirme mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkte bis hin zu 3.840 x 2.160 Bildpunkten an. Durch diese extrem hohen Auflösungen sollen nicht nur mehr Informationen gleichzeitig angezeigt werden können, sondern auch die Darstellungsqualität steigen.

 

Dabei ist eine Pixeldichte von 250 Pixel pro Zoll erforderlich, damit eine derart hohe Auflösung machbar ist. Ohne entsprechende Unterstützung ist Intel aber natürlich nicht in der Lage, seine Forderung nach höherer Auflösung durchzuboxen. Derzeit ist der Konzern deshalb damit beschäftigt, Mitstreiter für seine ehrgeizigen Ambitionen zu gewinnen.

 

Denn ohne Investitionen wird nichts aus dem geplanten Pixelschub auf dem Display: Die Grafikchips müssen schneller werden, um die höhere Auflösung darstellen zu können. Außerdem müssen natürlich die Monitor-Hersteller Geld in neue Fertigungstechnologien stecken - ein Multi-Millionen-Dollar-Investment, von dem bislang unklar ist, ob es vom Endkunden überhaupt angenommen wird. In der Anfangsphase werden die extrem hochauflösenden Displays enorm kostspielig sein, während der Nutzen gleichzeitig nicht automatisch offensichtlich ist. Auch beim iPad 3 verstehen viele Käufer nicht, wo genau die Vorteile eines derart hochauflösenden Displays liegen sollen, wenn SD-Videos auf einmal pixelig und matschig aussehen.

Der Vision von Intel zufolge sollen Tablets und Ultrabooks mit 10 bzw. 11 Zoll großem Display über eine Auflösung von mindestens 2.560 x 1.440 Pixel verfügen. Das iPad 3 ist hier natürlich ganz klar das bislang unerreichte Vorbild. Noch größere Rosinen hat Intel bei Notebooks mit 13 und 15 Zoll im Sack: Sie sollen über Monitore mit 2.800 x 1.800 bzw. 3.840 x 2.160 Bildpunkte verfügen.

Als problematisch wird sich jedoch noch die Darstellung von Anwendungen erweisen:

Während Android und iOS bereits eine Skalierung der Benutzeroberfläche auf Betriebssystems-Ebene vornehmen können, fehlen entsprechende Funktionen bei Windows bislang. Verpasst Microsoft auch hier den Anschluss an die Zukunft und bremst die technische Weiterentwicklung aus? Es bleibt zu hoffen, dass Microsoft entsprechende Routinen nachliefert, damit Entwickler ihre Anwendungen fit für Auflösungen jenseits der FullHD-Grenze machen können.

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