PCs von Markenhersteller stürzen seltener ab

01. Juli 2012

Die Fehlerberichterstattung von Windows überträgt zahlreiche Systemdaten an Microsoft, sofern diese Funktion aktiviert wurde. Aus den gewonnenen Informationen hat Microsoft die Erkenntnis analysiert, dass PCs bekannter Hersteller seltener abstürzen:

Als bekannte Hersteller kategorisiert der Konzern die 20 größten PC-Hersteller weltweit. Als Datenbasis dienten rund 950.000 Absturzprotokolle, die allerdings aus dem Jahr 2008 stammen und über einen Zeitraum von acht Monaten gesammelt wurden.

Als stabilste Rechner erwiesen sich laut der Daten-Analyse Notebooks – mobile Rechner werden in hohen Stückzahlen und wenigen verschiedenen Modellen gefertigt. Im klaren Gegensatz dazu stehen individuell konfigurierte Rechner: Durch die hohe Bandbreite verschiedener Hardware und den sich daraus ergebenden Kombinationen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Abstürze auftreten.

Die häufigste Absturzursache sind dabei sowohl bei Notebooks als auch bei Desktop-PCs Probleme mit dem Prozessor. Auf Platz zwei folgen Probleme mit der Festplatte, während sich Fehler mit dem Arbeitsspeicher auf dem dritten Rang befinden. Die Grafikkarte sorgt hingegen seltener für Ärger, als viele Anwender aus subjektiver Erfahrung annehmen würden. Hierbei ist jedoch wieder zu berücksichtigen, dass die Daten aus 2008 stammen und leistungsfähige Grafikkarten erst in den letzten Jahren noch deutlich mehr an Bedeutung gewonnen haben, während die Treiber bzw. die Hardware deshalb oft mit heißer Nadel gestrickt werden: Die Hersteller wollen immer neue Produkte auf den Markt bringen, sodass oft mit Patches und Treiber-Updates nachgebügelt werden muss.  

Die geringere Zahl von Abstürzen bei Rechnern von Marken-Herstellern, die aus der Massenproduktion stammen, lassen sich durch die höhere Zahl an Testläufen erklären: Bevor eine PC-Konfiguration tausendfach vom Fließband läuft, wird sie erst ausführlich geprüft. Bei einem selbst zusammengestellten PC fehlt hingegen die Möglichkeit zu solchen Testläufen. Die benötigte Hardware wird oftmals nach unterschiedlichen Kriterien ausgewählt – möglichst schnelle Grafikkarte prallt dann auf preisgünstiges Mainboard und einen sparsamen Prozessor.

Sie finden in unserer Rubrik „Windows-Probleme lösen“ jedoch zahlreiche Tipps, Tricks und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie Sie Absturzursachen unter Windows finden und beseitigen.

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