Router für den Internetanschluss – die richtige Auswahl

09. April 2018

Rund 90 Prozent der deutschen Haushalte verfügen bereits über einen Internetanschluss. Um einen Computer mit dem Internet verbinden zu können, ist ein Heim-Netzwerk vonnöten. Dieses kann dank eines Routers geschaffen werden, denn dieser bildet die Schaltzentrale und verbindet alle netzwerkfähigen Geräte per Netzwerkkabel oder auch per Funk. Zahlreiche Hersteller und Modelle haben sich im Markt etabliert und warten mit verschiedensten Features auf. Doch auf welche Eckdaten bei der Auswahl eines Routers sollte besonders Acht gegeben werden?

Deutschlands beliebteste Router-Hersteller

Der vorgegebene Router-Zwang durch einen Provider existiert nicht mehr. Mittlerweile kann jeder kompatible Router anhand der richtigen Einwahldaten mit dem Internetanschluss verbunden werden. Bevor allerdings über die Anschaffung eines neuen Routers für den Internetanschluss nachgedacht wird, sollte sich der Käufer mit dem Thema auseinandersetzen. Schließlich soll ein besonders leistungsstarker Router zu einem möglichst kleinen Preis angeschafft werden. Der Vergleich auf Onlinekosten.de besagt allerdings, dass die Fritz!Box-Router von AVM sich in Deutschland größter Beliebtheit erfreuen. Die Geräte sind besonders weit verbreitet, da auch zahlreiche Provider diesen Gerätehersteller bevorzugen. Die Modell-Palette reicht von günstig bis hin zu top Geräten und unterstützt alle gängige Verbindung von DSL, VDSL über Kabel, Glasfaser und LTE. Der zweite Platz wird von der Marke Speedport eingenommen. Dieser Hersteller dürfte Kunden der Telekom besonders bekannt sein. Aber auch die Hersteller Netgear, Asus und TP-Link bieten eine große Auswahl an verschiedensten Router-Modellen an.

Die wichtigsten Aspekte bei der Kaufentscheidung

Natürlich ist die Grundfunktion des Routers ein ausschlaggebendes Merkmal. Denn damit sich ein Router mit dem Internet verbinden kann, ist auch ein Modem vonnöten. Kombigeräte vereinen das Modem und den Router in einem Gerät. Spitzenmodelle bieten zudem die Anschlussmöglichkeit einer Telefonanlage. Besonders wichtig ist natürlich auch, dass der Router die gegebene Anschlussgeschwindigkeit unterstützt. Eine Unterstützung von DSL, VDSL oder ADSL2+ sollte also vorhanden sein. Hinzu kommt der WLAN-Standard, denn nur der Standard AC oder AD bietet schnellste WLAN-Geschwindigkeit. Um eine möglichst gute Abdeckung des WLANs zu erreichen, sollte das gleichzeitige Einrichten eines 2,4 GHz Netzwerkes und eines 5 GHz Netzwerkes möglich sein. Die Antennenkonfiguration wird mit 2x2, 3x3 oder 4x4 angegeben. Diese Angabe zeigt auf, wie viele Datenverbindungen der Router gleichzeitig aufbauen kann. Dies beeinflusst die Übertragungsgeschwindigkeit, je höher desto besser. Je nach Anbieter und Endgerät erfolgt die Konfiguration des Routers auf unterschiedliche Art und Weise. Spitzenmodelle richten sich zum Teil bereits selbst ein und bieten eine intuitive Oberfläche für weitere Einstellungen an. Natürlich dürfen auch die Anschlussmöglichkeiten die Kaufentscheidung beeinflussen. Neben etlichen LAN-Buchsen kann auch eine USB-Buchse zur Verfügung stehen. Mit dieser lässt sich eine herkömmliche externe Festplatte je nach Router besonders leicht in das Netzwerk integrieren.

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