Samsung Chromebook lieferbar – der Anfang einer neuen PC-Kategorie?

05. Juli 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Die Versuche, eine neue Geräteklasse unter den PC-Kategorien zu etablieren, sind nun um eine Variante reicher. Denn Google hat am vergangenen Freitag zusammen mit seinem Hardware-Partner Samsung den Verkauf der neuen „Chromebook“-Computer in Deutschland gestartet.

Äußerlich bietet ein Chromebook kein besonders aufregendes Erlebnis, denn es sieht mehr oder weniger wie ein gewohntes Notebook aus. Aber schon bei der internen Hardware-Ausstattung ergeben sich im Vergleich zum Notebook erhebliche Unterschiede. Die Hardware-Plattform eines Chromebook ist eher einfach ausgestattet und erinnert eher an Netbooks als an Notebooks. Im Samsung-Chromebook arbeitet keine herkömmliche Festplatte, sondern ein SSD-Laufwerk (Solid State Drive) mit nur 16 Gigabyte Kapazität. Als Prozessor kommt ein Intel Atom N570 mit 1,6 GHz Taktung zum Einsatz, das Chrombook bietet 2GB Arbeitsspeicher. Anders gesagt: Die technischen Daten sind typisch für ein Netbook.

Den entscheidenden Unterschied zu den bekannten Netbooks macht das Betriebssystem Chrome aus. Es handelt sich bei Chrome um ein OpenSource-Betriebssystem, der Code ist also quelloffen. Chrome ist ein auf den Internetbrowser reduziertes Betriebssystem. Programme werden auf Chromebooks im Browser ausgeführt, der Browser ist sozusagen die Betriebssystemoberfläche.

Die Konsequenz daraus ist, dass man mit dem Internet verbunden sein muss, wenn man mit einem Chrombook sinnvoll arbeiten möchte. Dann können Sie auf Anwendungen wie Googlemail, Google Docs und Cloud-Angebote anderer Unternehmen zugreifen. Der Vorteil dieser Art zu arbeiten ist, dass Chromebooks in wenigen Sekunden nach dem Einschalten betriebsbereit sind. Der lokale Speicherplatz ist allerdings aufgrund der geringen Kapazität nur sehr eingeschränkt für Multimedia-Daten benutzbar. Chromebooks sollen sich insbesondere in Unternehmen und im Bildungsmarkt etablieren. Da spielen die Geräte den Vorteil aus, besonders einfach zu warten zu sein. Denn bei einem Chromebook muss sich der Anwender nicht um Softwareaktualisierungen kümmern, weil das von Google zentral über die Internet-Verbindung durchgeführt wird. Vor einem Angriff durch Schadsoftware sind Chromebooks dadurch geschützt, dass sie bei jedem Start mit Hilfe eines TMP-Chips (Trusted Platform Module) von Infineon die Integrität des Systems prüfen. Sollte der Check ergeben, dass Schadcode eingeschleust wurde, startet ein Chromebook eine geschützte, zweite Version des Betriebssystems.

Das Samsung Chromebook XE500C21 mit WLAN kostet bei amazon knapp 400 Euro, für 50 Euro mehr wird eine Variante des Chromebook mit einem UMTS-Modem geboten.

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