Surface-Tablet (vorerst) nicht in Europa

14. September 2012
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Mit seinem großspurig angekündigten Surface-Tablet will Microsoft nicht nur sein neues Betriebssystem Windows 8 pushen, sondern wagt auch den Sprung in den hart umkämpften Tabletmarkt. Zum Start am 26. Oktober 2012 wird das Surface jedoch nur in Übersee verfügbar sein.

Außerdem wird das Surface ausschließlich über den Online-Shop von Microsoft vertrieben. Zwischenhändler und Elektronikmärkte sowie Kaufhausketten wie Wal-Mart bleiben also außen vor.

Bei seinem Multimedia-Player Zune hatte Microsoft ein ähnliches Konzept angewendet – und war damit gnadenlos gescheitert. Ohnehin verwundert die Entscheidung, wichtige Märkte komplett zu ignorieren: Der Surface-Start für Europa steht bislang noch in den Sternen.

Möglich, dass sich bis zum Release von Windows 8 am 26. Oktober 2012 daran noch etwas ändert und der Surface auch in Europa erhältlich sein wird. Aber die Kommunikation im Vorfeld ist bestenfalls chaotisch und schlimmstenfalls unbefriedigend – wer seinen europäischen Kunden das Gefühl gibt, Hardware einfach vorenthalten zu bekommen, verprellt irgendwann selbst loyale Nutzer.

Um den Surface-Verkauf anzukurbeln, sollen jedoch 30 sogenannte Pop-up-Stores in amerikanischen und kanadischen Großstädten eröffnet werden. Bei Pop-up-Stores handelt es sich um Geschäfte, die wie Pilze aus dem Boden sprießen: Sie entstehen innerhalb weniger Tage oder Wochen, sind nur für kurze Zeit geöffnet und verschwinden anschließend wieder.

Microsofts ohnehin zwiespältige Surface-Politik wird dadurch immer absurder: Einerseits muss sich Microsoft hüten, mit seinen Hardware-Partnern in Konflikt zu bekommen. Dieses Pulverfass entschärft Microsoft indem er seinen Surface-Tablet nur über den eigenen Online-Shop verkauft. Aber andererseits beschneidet der Konzern dadurch die Erfolgsaussichten seines eigenen Tablets extrem.

Es wird immer deutlicher sichtbar, in welchen Interessenkonflikt sich Microsoft manövriert hat, während sich die Konkurrenz von Apple und Google ins Fäustchen lacht: Anstatt den ohnehin bereits meilenweiten Vorsprung von iOS und Android endlich aufzuholen, stolpert der Software-Riese aus Redmond über seine eigenen Füße.

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