Beseitigen Sie Treiberprobleme durch einen aktuellen Treiber

06. Juni 2008
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Treiberprobleme können verschiedene Auswirkungen haben: von flackernden Texturen bei Spielen bis zum kompletten Absturz Ihres PCs. Um solche Probleme zu vermeiden, sollten Sie mindestens einmal im Jahr alle Treiber aktualisieren.

Den Treiber für Ihre Grafikkarte sollten Sie sogar alle zwei Monate auf den neuesten Stand bringen. Denn führende Hersteller wie AMD und Nvidia veröffentlichen etwa alle vier bis acht Wochen neue Treiber. Meist werden damit bis zu zwei Dutzend Grafikfehler bei aktuellen 3D-Anwendungen, hauptsächlich Spielen, korrigiert. Für Onboard-Grafikchips gilt das Gleiche.

Tipp! Wenn Sie eine Grafikkarte kaufen, sollten Sie gleich einen aktuellen Treiber vom Chiphersteller herunterladen. Verwenden Sie nur dann den Treiber aus dem Paket zur Grafikkarte, wenn Ihr System (noch) keine Internetverbindung hat. Denn der mitgelieferte Treiber ist manchmal bis zu einem halben Jahr alt und damit nicht mehr zeitgemäß.

 

Welcher Grafikkartentreiber ist für Ihr System der beste?

Für die aktuellen Grafikkarten bieten AMD (ATI) und NVIDIA Referenztreiber an. Diese arbeiten mit fast allen Karten zusammen, die mit einem Chip von NVIDIA bzw. ATI bestückt sind.

Alternativ bieten einige Kartenhersteller aber auch eigene Treiber für ihre Karten an. Diese bieten gelegentlich zusätzliche Funktionen, die genau auf die Karte abgestimmt sind.

Tipp!

 

Zwei Gründe sprechen aber dennoch für den Referenztreiber von AMD und NVIDIA. Zum einen entwickeln immer weniger Grafikkartenhersteller eigene Treiber. Zum anderen sind die Referenztreiber grundsätzlich früher verfügbar. Manche Grafikkartenhersteller lassen sich monatelang Zeit, ehe sie angepasste Treiber zum Download bereitstellen.

Wenn Sie Ihren Treiber erneuern wollen, laden Sie sich zunächst die aktuellen Treiber von der Homepage des Chipherstellers AMD oder NVIDIA herunter. Achten Sie darauf, dass die Treiber für Ihr Betriebssystem geeignet sind. Da die Dateien mittlerweile nur noch in einem umfangreichen Paket mit mehreren MByte angeboten werden, sollten Sie über einen DSL-Anschluss verfügen. Wenn Sie nur einen Modem- oder ISDN-Zugang haben, finden Sie die aktuellen Grafikarten-Treiber aber auch auf den CDs der bekannten Computerzeitschriften.

Tipp!

Mit etwas Verzögerung stellen AMD und NVIDIA ihre Treiber auch mit dem WHQL-Zertifikat von Microsoft zur Verfügung. Mit diesem Zertifikat bestätigt Microsoft, dass der Treiber unter Windows problemlos läuft. Das Zertifikat sagt aber nichts über die Stabilität und Qualität der Treiber aus. Auf das WHQL-Zertifikat können Sie bei Treibern von AMD und NVIDIA daher mit gutem Gewissen verzichten und die Warnmeldung beim Installieren des Treibers ignorieren.

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