Festplatten-Killer: Diese Betriebsumstände können für Festplatten Lebensgefahr bedeuten

29. Februar 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Die Festplatte in Ihrem PC ist die Hüterin Ihre wertvollen Daten. Mit diesem Knowhow erkennen Sie potentielle Fehlerquellen, bevor es zu irreversiblen Datenverlusten kommt.

Wer sich auf die Suche nach den Ursachen für Festplattenausfälle begibt, tut gut daran, zunächst das Umfeld der Festplatte bzw. seines Rechners kritisch zu betrachten. Die folgenden fünf Punkte können von außen Einfluss auf die Betriebssicherheit Ihrer Festplatte nehmen:

Unsicherer Standplatz: Während des Betriebs mögen Festplatten keine mechanischen Erschütterungen. Ein drastisch erhöhter Verschleiß oder auch ein Ausfall der Platte ist die Folge. Bereits das Anrempeln mit dem Fuß oder einem Staubsauger ist zu vermeiden. Sorgen Sie daher immer für einen völlig erschütterungsfreien Standplatz des Rechners. Die Ursache für die hohe Empfindlichkeit ist die aufwändige Mechanik der knapp über der Plattenoberfläche schwebenden Schreib-/Leseköpfe verbunden mit der hohen Drehzahl der Platten.

Falsche Handhabung: Bewegen Sie Ihren laufenden PC nicht. Warten Sie auch nach dem Abschalten einige Sekunden, bis die Platte hörbar zum Stehen gekommen ist. Transportieren Sie Ihren PC möglichst in der Gebrauchslage, d. h. Festplatte waagerecht oder senkrecht, damit die Magnetköpfe die Parkposition nicht verlassen. Kaufen Sie keine gebrauchten Festplatten in Online-Auktionen. Die Platten werden oft auch noch in minderwertiger Verpackung versandt, was ein extremes Risiko für die Festplattenoberfläche und die Köpfe darstellt.

USB-Geräte: Der Universal Serial Bus (USB) ist sicher eine feine Sache, berücksichtigen Sie aber, dass er auch zu einer Überlastung Ihrer Spannungsversorgung führen kann. Ist ein älterer PC mit einem Netzteil mit einer Gesamtleistung von weniger als 300 Watt ausgestattet, kann die 5-Volt-Schiene beim Anschluss vieler stromfressender USB-Geräte überlastet werden. Insbesondere USB-„Großgeräte“ wie Scanner oder Laufwerke, die „Bus-powered“ betrieben, das heißt über den USB mit Spannung versorgt werden, sind kritisch. Viel besser ist es, wenn die Geräte über ein eigenes Steckernetzteil bzw. einen Stromanschluss  verfügen, denn dann können sie „Self-powered“ arbeiten und belasten das Netzteil des Rechners damit nicht.

Überhitzung: Die Montageorte von Festplatten innerhalb der Rechnergehäuse sind vielfältig und oft schon „ab Werk“ alles andere als optimal. Wenn beispielsweise Festplattenlaufwerke direkt über dem Netzteil oder in Turmgehäusen am höchsten Punkt unter dem Gehäusedeckel, vielleicht sogar noch direkt über einem Brenner montiert sind, führt das zu einer höheren thermischen Belastung. Steht der Rechner dann noch neben einer Heizung oder ist der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt, ist der Festplattenverschleiß drastisch erhöht. Bei dauerhaften Temperaturen von 55 Grad und mehr im Rechnergehäuse ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Festplatte anfängt zu „spinnen“.

Überspannung und Blitzschlag: Auch Überspannungen im Stromnetz und Blitzschlag können einen PC dermaßen beschädigen, dass die Festplatte sogar im ausgeschalteten Zustand des Rechners ruiniert wird. 

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