Ihre Selbsthilfemaßnahmen, wenn der PC beim Einschalten „schwarz“ bleibt

05. Juli 2017
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Zu den häufigsten PC-Defekten zählt der Totalausfall: Sie möchten den Rechner einschalten, aber der Bildschirm bleibt schwarz, Null Reaktion. Doch Panik ist unnötig, denn Ihre Daten sind nicht verloren und mit etwas Geschick und den folgenden Checkpunkten kommen Sie der Fehlerursache auf die Spur.

Die Fehlerursachen und Ihre Möglichkeiten der Fehlerbehebung unterscheiden sich bei klassischen Desktop-PCs im Vergleich zu Notebooks erheblich. Denn beim Desktop-Rechner gibt es eine ganze Reihe von einfachen Tests, mit denen Sie die Fehlerursache auch selbst ermitteln können und somit die Kosten für die Fehlersuche in der Werkstatt einsparen. Bleibt der PC beim Einschalten „schwarz“, zeigt also keine Reaktion, ist Panik völlig unnötig. Denn in diesen Fällen handelt es sich zumeist um einen Hardware-Defekt, der nicht Ihre Festplatte betrifft und somit sind Ihre Daten weder beschädigt noch gelöscht. Prüfen Sie die folgenden Punkte:

  1. Der erste Check sollte der Spannungsversorgung gelten. Sitzt das Kaltgerätekabel möglicherweise nur locker in der Buchse hinten am PC-Netzteil? Oder hat eine Mehrfachsteckdose mit Überspannungsschutz oder Master/Slave-Funktion vielleicht einen Defekt? Am besten prüfen Sie, ob der PC an einer anderen Steckdose möglicherweise wieder korrekt mit Haushaltsstrom versorgt wird.
  2. Einen guten Hinweis liefern immer die Power-ON-Leuchtdioden. Zeigen der PC und der Flachbildschirm bzw. Monitor beide an, dass keine Betriebsspannung ankommt? Leuchtet die LED „Power ON“ am PC, nicht aber am Bildschirm, hat möglicherweise das Netzteil des Bildschirms einen Defekt. Falls möglich, schließen Sie testweise ein anderes Display an. Sofern die Grafikkarte ein „TV Out“ hat, kann dies sogar ein TV mit Composite-Signaleingang sein.
  3. In manchen Fällen „glimmen“ an der PC-Front die LEDs für die Anzeige von Power ON und möglicherweise weiterer Signalisierungen nur schwach. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf einen Defekt des PC-Netzteils, das mehrere Spannungen liefert, wovon je nach Defekt aber nicht unbedingt alle auf einmal ausfallen müssen.
  4. Ein einfacher Check, um zu prüfen, ob die Laufwerke mit Betriebsspannung versorgt werden, ist das Öffnen der CD/DVD-Schublade. Lässt sich die Schublade elektrisch nicht öffnen, wird wahrscheinlich auch die Festplatte in dem Gerät nicht mit der benötigten Betriebsspannung versorgt.
  5. Moderne PCs sind mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet. Wenn das BIOS (das interne Betriebsprogramm) des Rechners bemerkt, dass sich der CPU-Lüfter nicht mehr dreht, wird ein akustischer Signalcode ausgegeben, aber der Rechner bleibt „schwarz“, gibt also kein Bildsignal aus. Die Bedeutung der Signalcodes sollten im Handbuch zu dem Gerät dokumentiert sein.

Fazit: Bleibt der PC beim Einschalten „schwarz“, sind zum Glück in aller Regel keine Daten verloren. Aber wahrscheinlich ist das interne PC-Netzteil hinüber und muss getauscht werden. In seltenen Fällen verhindert auch ein Lüfterdefekt den erfolgreichen Einschaltvorgang.

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