Kühler Kopf beim Super-GAU - Ihre richtige Reparaturstrategie spart Hunderte von Euro

28. Juli 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Der GAU schlechthin: Der PC wird eingeschaltet, doch es passiert nichts. Nicht einmal in den zweifelhaften Genuss eines Windows-Bluescreens kommt der PC-Anwender, der Rechner ist einfach tot.

In so einer Situation heißt es, kühlen Kopf bewahren. Prüfen Sie zuerst die externe Spannungsversorgung Ihres PC-Systems:

  • Ist an der Steckdose wirklich Strom? Das können Sie ganz einfach testen, indem Sie einen anderen Verbraucher an diese Steckdose anschließen.
  • Ist das Stromkabel (Kaltgerätekabel) des PCs wirklich am PC-Netzteil korrekt eingesteckt und unbeschädigt? Prüfen Sie das Kabel auf Knicke, Risse und Bissspuren. Letzteres gilt insbesondere für die Halter von Nagetieren.
  • Hat vielleicht eine Mehrfachsteckdose oder eine Master-Slave-Steckdosenleiste einen Defekt oder ist falsch konfiguriert? Auch hier reicht es als Test, das betreffende Gerät mit einem Verlängerungskabel oder einer anderen Mehrfachsteckdose zu überbrücken.
  • Wer sein PC-System mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) absichert, hat es möglicherweise mit einem Ausfall der USV zu tun. Das kommt insbesondere nach einer längeren Abschaltzeit vor, wenn der interne Akku der USV tiefentladen ist. Prüfen Sie die Fehlersignalisierung der USV, die meist über akustische Signale (Beeps) oder Anzeigen in einem LC-Display übermittelt wird. Die USV zu überbrücken, ist sehr einfach. Stecken Sie den Kaltgerätestecker des PC einfach direkt in eine Wandsteckdose.

Scheiden nach dem Überprüfen diese vier Faktoren als Fehlerquelle aus und der PC macht immer noch keine Anstalten, den Betrieb aufzunehmen, wird es ernst, denn nun ist ein interner Fehler des PC-Systems sicher. Diese Fehlersituation kennt eine preiswerte und eine teure Lösungsvariante:

  1. Bei der preiswerten Variante ist "nur" das PC-Netzteil hinüber. Dieser Ausfall ist recht häufig, auch der kleine PC-Laden an der Ecke hat passende Netzteile auf Vorrat. Der Tausch ist in wenigen Minuten gemacht und entsprechend preiswert. Da sich an der Rechnerkonfiguration auf der Softwareseite nichts verändert hat, haben Sie keine Daten verloren, es ist nichtmal eine Windows-Neuaktivierung nötig.
  2. Ist hingegen das Mainboard (die Hauptplatine) des Rechnern hinüber, wird es teuer. Denn es ist gar nicht einfach, zu einem etwas älteren PC, der die Gewährleistungs- und Garantiezeit gerade hinter sich gelassen hat, ein passendes Board zu bekommen. Die Hersteller geben sich viel Mühe, durch laufende Veränderungen der Prozessor- und Speicheranschlüsse dafür zu sorgen, das die vorhandene CPU und der vorhandene Speicher auf einem neuen Mainboard nicht weiterverwendet werden kann.

Mein Tipp: Es sind eher die kleinen Fachgeschäfte, die in dieser Situation weiterhelfen, als die großen "Elektronikmärkte". Denn große Märkte führen keine "alten" Mainboards mehr. Die Chance, ein solches Board zu bekommen, ist in einem Fachgeschäft ungleich höher. Sie sparen dann den Neukauf von CPU und Speicher ein und leicht lassen sich bei einer solchen gezielten Reparatur 200 Euro und mehr einsparen.

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