Multimedia-Pannenhilfe: HDMI = Heftiges Durcheinander mittels Interface?

09. Juni 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Für die Aussage "PC und Wohnzimmertechnik wachsen zusammen" müssten inzwischen eigentlichen 2 Euro ins Phrasenschwein, denn die Entwicklung ist mehr als nur offensichtlich. Allerdings wird die Unterhaltungselektronik im Wohnzimmer auf diesem Weg auch mit den gar nicht unterhaltsamen Problemen der PC-Technik verwoben.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die HDMI-Schnittstelle (High Definition Multimedia Interface). Ein paar Fakten: HDMI wurde 2003 veröffentlicht. Sinn der Schnittstelle war es, eine volldigitale Übertragung der Bild- und Tonsignale in einer einheitlichen Schnittstelle zu realisieren, erhöhte Qualitätsmerkmale zu bieten und ein Kopierschutzverfahren zu etablieren. Der verwendete Kopierschutz HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection), der in der HDMI-Spezifikation vorgesehen ist, wird auf praktisch jedem HDMI-fähigen Gerät eingesetzt. Wer jedoch einen HDMI-Ausgang am PC hat und daran z.B. einen Flachbildschirm anschließen möchte oder den HDMI-Ausgang eines Rechners über einem AV-Receiver schalten möchte, kann auf diverse Pannen treffen, wie die folgende Auswahl dokumentiert:

  • Der Zubehörhandel bietet HDMI-Kabel bis 20 Meter an. Preiswerte HDMI-Kabel funktionieren tadellos bis 10 Meter, hochwertige störungsfrei bis 15 Meter. Längere Kabel sind erhebliche Störungsquellen.
  • Sie erkennen Fehler durch Mängel bei der Verkabelung meist am farbigen Aufblitzen von Bildpunkten oder ganzen Pixelreihen. Oft hilft es, einen AV-Receiver als Signalrepeater zu benutzen, um die Distanz zu verdoppeln.
  • Aktuell ist HDMI bei Version 1.4a angelangt. Die Kabel zu den HDMI-Versionen unterscheiden sich jedoch, denn mit HDMI 1.3 wurden zur Steierung der Datenrate zwei Kabelkategorien mit unterschiedlichen Hochfrequenzeigenschaften definiert. Ein Kategorie-1-Kabel kann Pixelraten bis 74,25 Megahertz übertragen, ein Kategorie-2-Kabel bis zu 340 Megahertz. Achten Sie bei der Anschaffung daher auf den Kabeltyp.
  • HDMI-Geräte, die ca. 5 Jahre alt sind, verfügen über HDMI Version 1.0x oder 1.1x. Das ist für das Konzept der Weiterleitung der HDMI-Signale über nur ein Kabel zu mehreren Geräten von großer Bedeutung. Wenn z. B. ein moderner Fernseher mit HDMI 1.4a "sein" HDMI-Signal von einem älteren AV-Receiver mit HDMI 1.07 bekommt, fehlen dem weitergeleiteten Signal alle Fähigkeiten, die danach entwickelt wurden. Beispielsweise unterstützt erst HDMI 1.3 auch Dolby Digital Plus und Dolby True HD, erst Version 1.4 auch 3D.

Die besten Hardware-Tipps und Problemlösungen

Jetzt gratis per E-Mail

DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Weitere Artikel zum Thema

Die besten Hardware-Tipps

Jetzt gratis per E-Mail

  • die besten Hardware-Tipps
  • völlig kostenlos
  • jederzeit abbestellbar
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Experten

Rudolf Ring twittert für @Computerwissen

Die von Ihnen eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt. Bitte korrgieren Sie Ihre Eingabe und klicken Sie auf "OK":

Bitte wählen Sie mindestens einen Newsletter aus und klicken Sie auf "OK"