So erkennen Sie versteckte Hardware-Absturzursachen

08. August 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Wenn Windows abstürzt, ist durchaus nicht immer Windows schuld. Tatsächlich sind in manchen Fällen Hardware-Defekte die tatsächlichen Auslöser. So erkennen Sie die typischen Schuldigen.

Wenn ein Windows-System auf einem Desktop-PC abstürzt, schieben routinierte PC-Anwender die Schuld zu 90 Prozent erstmal Windows in die virtuellen Schuhe. Das ist auch aus den Alltagserfahrungen insbesondere der langjährigen PC-Anwender absolut verständlich. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass Windows in den neuen Versionen erheblich an Stabilität gewonnen hat und Windows 7 beispielsweise sogar einen Grafiktreiber meist automatisch rettet. Es stellt sich also die Frage, wie Sie einen Hardware-Auslöser für einen Crash erkennen, an dem Windows gar keine Schuld hat. Die folgenden Checkpunkte stellen typische Situationen dar:

[x] Beim Einschalten Ihres PCs sind für kurze Zeit ungewöhnliche Betriebsgeräusche (Schleifen, Knarren, Quietschen) zu hören. Trotzdem startet Windows zuerst, stürzt aber nach einiger Zeit ab. In diesen Fällen ist meist ein Lüfterversagen der Auslöser für einen Crash. In seltenen Fällen kann auch ein klassisches Festplattenlaufwerk Auflösungserscheinungen zeigen.

[x] Ihr Rechner bleibt bei rechenintensiven Operationen wie dem Errechnen eines MPEG-Streams, beim Grafikrendering oder bei Spielprogrammen in der höchsten Grafikauflösung nach einiger Zeit hängen. Möglicherweise ist in so einem Fall die aktive Kühlung der Grafikkarte oder der Grafikadapters auf dem Mainboard verschlissen.

[x] Nach einiger Betriebsdauer oder beim Aufruf von 3D-Anwendungen wie Spielprogrammen zeigen sich Pixelfehler oder Artefakte, die nicht zur normalen Darstellung gehören. Hierbei kann es sich um Fehler des Grafikspeichers (Video-RAM) handeln. Vielleicht ist aber auch die Betriebstemperatur zu hoch, was sich insbesondere bei „getunten“ PC-Systemen zuerst in dieser Form äußert.

[x] Das Summen einer klassischen Festplatte ist zwar vernehmbar, aber die Tonlage ändert sich hörbar und der Kopfkamm der Festplatte wird hörbar hektisch hin- und her gesteuert. Hier ist Alarmstufe Rot für Ihre Daten. Wahrscheinlich ist die Festplatte kurz vorm Totaldefekt. Führen Sie alle Maßnahmen zur Datensicherung durch, solange das System noch aus dem Arbeitsspeicher läuft, nach einem Neustart läuft es wahrscheinlich nicht mehr.

[x] Windows meldet immer wieder nicht gefundene Dateien oder andere nicht nachvollziehbare Fehler. Neben einem Befall mit Schadprogrammen ist es durchaus möglich, dass Windows tatsächlich Sektoren zu Dateien nicht wiederfindet, weil die Festplatte immer mehr defekte Sektoren zeigt, die nicht mehr aus dem Vorrat an Reservesektoren ersetzt werden können. Schnellste Datensicherung ist auch hierbei erste Bürgerpflicht.

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