So trimmen Sie Ihren WLAN-Router für die beste Funkausleuchtung

24. April 2019
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Viele WLAN-Nutzer sind mit der Sende- und Empfangsleistung unzufrieden. Mit diesen grundlegenden Maßnahmen zum WLAN-Router-Betrieb können Sie langsamen Datenverbindungen und Verbindungsabbrüchen wirkungsvoll vorbeugen.

WLAN-Router sind heute Ihre Netzwerkzentrale für den Internet-Zugang aller Geräte mit WLAN-Unterstützung, vom Notebook über das Tablet bis hin zum Smartphone und Smart-Home-Geräten. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Verbindung instabil ist und trotzt schneller DSL- oder Kabel-Verbindung des Routers die WLAN-Leistung im Vergleich zu LAN-Kabelverbindungen massiv einbricht.

Maßgeblichen Einfluss auf die Sende- und Empfangsqualität Ihres heimischen Funknetzwerks hat dabei schon die Aufstellung und Positionierung des WLAN-Routers. Überprüfen Sie bei unzureichender Leistung daher zunächst die folgenden Punkte:

1. Antennenausrichtung: Die Antennen in WLAN-Heimroutern sind so ausgerichtet, dass sich das Signal möglichst gut horizontal ausbreitet. Das hat zur Folge, dass der Empfang in einer anderen Etage meist schlecht bis unmöglich ist, auch wenn die vertikale Distanz nur wenige Meter beträgt.

Als Lösung bietet sich bei WLAN-Routern mit externen Antennen an, die Antennenausrichtung zu verbessern. Insbesondere kann es einen Unterschied machen, wenn sie (je nach Position des WLAN-Routers) horizontal oder vertikal ausgerichtet sind. Neue Router sind oft mit internen Antennen ausgestattet, die sich im Gehäuse befinden, da kann also nur noch die Aufstellung des Routers beeinflusst werden. Faustregel für die Aufstellung: Die beste Sende-/Empfangsleistung bzw. die weiteste ungestörte Funkausleuchtung leistet ein WLAN-Router, wenn er in ca. ¾ der Raumhöhe montiert wird.

2. Positionierung gemäß der WLAN-Wellenlänge: Jegliche Positionsveränderung von Sender (WLAN-Router) und Empfänger (Notebook, Tablet usw.) schon in der Größenordnung der WLAN-Wellenlänge (ca. 12,5 cm) kann erheblichen Einfluss auf die nutzbare Signalstärke haben. Es kann also z.B. schon zu einer WLAN-Störung kommen, wenn eine Haushaltshilfe den Router für das Staubwischen nur ein wenig zur Seite gestellt oder gedreht hat.

Wenn Sie also die perfekte Position für eine zufriedenstellende Verbindung herausgefunden haben, sollten Sie sich diese Position gut merken oder per Smartphone-Foto dokumentieren und möglichst nicht verändern.

3. Router-Verkabelung: In den meisten Fällen ist die Kabelverbindung von der Telefondose zum Router eher kurz. Zumal am Router selbst so gut wie keine Geräteeingriffe erforderlich sind (die Administration geschieht ja über das Webinterface), steht der Router dann manchmal beispielsweise unter dem Schreibtisch oder hinter dem Fernseher. Speziell diese Standorte in unmittelbarer Nähe zu aktiver Elektronik wirken sich negativ auf die Router-Sende- und Empfangsqualität aus.

Besorgen Sie sich daher nötigenfalls ein längeres Kabel für den Anschluss an die Telefondose (meist TAE -> RJ-45) bzw. benutzen eine RJ-45-Kupplung und ein Netzwerkkabel zur Verlängerung, um den Router an eine Betriebsposition zu stellen, an der er von aktiver Elektronik weiter entfernt betrieben wird.

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