Vorsicht! Killer-Software bedroht Ihre Festplatten

14. März 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Festplatten-Laufwerke sind für die Datensicherheit von größter Bedeutung. Den Festplatten-Verschleiß zu minimieren, gehört daher zu den sinnvollsten Maßnahmen zur Datensicherheit.

Bislang sind SSD-Laufwerke aufgrund ihrer geringen Kapazität und hohen Preise als Massenspeicher eher die Ausnahme. Standard-HDDs befriedigen mit hohen Kapazitäten im Terabyte-Bereich die Ansprüche von Anwendern mit Bedürfnissen nach hohen Speicherkapazitäten. Allerdings wird unter Powerusern immer wieder kontrovers diskutiert, ob bestimmte Programme oder Software-Umgebungen sich in der Praxis als „Festplatten-Killer“ für konventionelle Festplattentechnik erweisen. Sogar Festplatten-Pionier IBM hat in den Anleitungen zu Festplatten lange Zeit darauf hingewiesen, dass die genannten Eigenschaften und Laufzeiten nur beim einem Betrieb von bis zu maximal acht Stunden täglich garantiert seien, diesen Passus aber nach heftigen Protesten wieder entfernt und schließlich die Festplattenproduktion an Hitachi verkauft. Gibt es also Programme, deren längerer Einsatz die Platte übermäßig verschleißt? Dazu folgende zwei Praxisbeispiele:

  1. Von Windows-Gegnern wird gleich das ganze Betriebssystem aus Redmond gelegentlich als Plattenkiller verunglimpft. Hintergrund hierfür sind die ständigen Auslagerungsvorgänge, mit denen Windows Teile des Kernels auf der Platte verwaltet und fehlenden realen Arbeitsspeicher durch Festplattenspeicherplatz über virtuellen Arbeitsspeicher ersetzt. In der Praxis sind diese Vorwürfe bei einem harmonisch ausgestatteten PC-System jedoch eher ohne große Bedeutung für die Festplatte. Richtig ist aber: Ein Windows-PC sollte keinesfalls mit zu wenig Arbeitsspeicher betrieben werden, denn damit wird die Auslagerung beinahe zu einem Dauerzustand. Windows XP läuft erst mit 1 GB rund, Windows Vista lagert erst ab 2 GB RAM spürbar weniger aus, Windows 7 fühlt sich ab 4 GB richtig wohl.
  2. In jedem Fall nimmt der Verschleiß einer Platte mächtig zu, wenn Sie eine Standard-Festplatte in einem Consumer-PC rund um die Uhr laufen lassen und in dieser Zeit die Platte permanent Daten schreibt und liest. Das ist beispielsweise beim File-Sharing der Fall. Messungen haben klar nachgewiesen, dass auch technische Leistungsmerkmale wie Zugriffszeit und Datentransferrate dann deutlich schlechter werden. Sofern es der betreffende Sharing-Client anbietet, können Sie mit optimierten Einstellungen zu „File buffer size“ und „Buffer flush time“ Ihre Platte ein wenig entlasten.

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