Was in keiner Betriebsanleitung steht – so erkennen Sie Hardware-Fehler wie die Profis

26. September 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Manch ein massives PC-Problem lässt sich auch ohne Werkstatt-Ausrüstung durchaus zielführend durchleuchten, wenn Sie über den richtigen Blick für die Pannenursache verfügen.

Die gängige Beschreibung, wenn ein PC das Betriebssystem nicht mehr startet, lautet meist „Mein PC läuft nicht mehr“. Das ist etwa so präzise wie „Ich habe Bauchschmerzen“. Denn es sind sehr unterschiedliche Phänomene, die dazu führen, dass der Rechner den Start des Betriebssystems hardwareseitig verhindert. Doch durch die gängigen schlechten Erfahrungen weisen viele PC-Anwender generell erstmal Windows die Schuld zu, wenn das Betriebssystem nicht mehr hochfährt. Mit den folgenden Checkpunkten prüfen Sie zunächst die wichtigsten Erkennungsmerkmale, mit deren Hilfe Sie erkennen, ob das Betriebssystem unschuldig ist und Sie Ihr Augenmerk für eine schnelle Fehlerbehebung stattdessen auf Ihre PC-Hardware-Komponenten und deren Konfiguration legen sollten:

Hängenbleiben vor dem Betriebssystemstart: Beim Booten bleibt der Rechner schon hängen, bevor der Ladevorgang des Betriebssystems von der Festplatte beginnt. Beispielsweise „friert“ der Bildschirm ein, wenn die BIOS-Meldungen angezeigt werden.

Kein korrektes Einschalten: Ihr PC lässt sich nicht richtig einschalten. Entweder glimmt nur die Power-LED schwach und sonst ist kein weiteres Lebenszeichen wahrzunehmen. Oder bestimmte Komponenten funktionieren nur zeitweise. Hier ist der Fehler in aller Regel im Bereich des Netzteils zu suchen.

Fehlerhafte Darstellungen: Beim Betrieb sind grafische Störungen zu sehen (gewesen), beispielsweise Farbverfälschungen oder unrichtige Anzeigen von Darstellungselementen wie Rahmen. Möglicherweise ist eine bestimmte Zeile oder Spalte auch andersfarbig dargestellt oder Bildelemente fransen aus. Als wahrscheinliche Fehlerursache kommen die Grafikkarte und die Speichermodule in Frage.

Ungewöhnliche Betriebsgeräusche: Das Laufgeräusch Ihres Rechners hat sich merklich verändert. Beispielsweise können schleifende Geräusche eines Lüfters oder Rattern/Klackern der Festplatte deutlich auf eine bestimmte Fehlerquelle hinweisen.

Extrem langsamer Betrieb: Der Rechner läuft extrem langsam. Da moderne CPUs zum Schutz vor Überhitzung automatisch heruntertakten, wird der Fehler wahrscheinlich durch ein thermisches Problem ausgelöst.

BIOS-Fehlersignalisierung: Jeder PC hilft Ihnen bei Hardware-Fehlern mit einer internen Diagnoseeinrichtung. Startet Ihr PC mit einer Fehlersignalisierung, ist „Alarmstufe Rot“. Die einfachste Diagnosefunktion sind die „BIOS-Beeps“, eine Folge von Tönen. Es gibt aber auch Diagnose-Leuchtdioden, die einen optischen Code vermitteln oder teils sogar eine Sprachausgabe. Prüfen Sie daher unbedingt die konkreten Angaben hierzu im Handbuch zu Ihrem Mainboard bzw. PC, um die Hilfen für die Fehlerdiagnose nutzbringend einzusetzen.

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