Auf diese 14 Details kommt’s an beim Notebook-Kauf

09. Dezember 2015

Wer sich heute für ein technisches Gerät entscheidet, hat es alles andere als leicht, denn galt es einst nur die Entscheidung zu treffen, ob man sich einen Laptop oder einen stationären PC zulegen sollte, sprechen Experten der Branche aktuell von 14 wichtigen technischen Details, die beim Kauf eines Notebooks berücksichtigt werden müssen.

1.)    Handelt es sich um einen Touchscreen?

Die meisten Bildschirme haben aktuell keine Touchscreen-Funktion. Oft ist die Touchscreen-Funktion, die es ermöglicht, den Bildschirm wie den eines Smartphones oder Tablets zu bedienen, bei Kombigeräten zu finden, die Tablet und Notebook mittels einer Tastatur zu vereinen versuchen.

2.)    Ist die Tastatur beleuchtet?

Immer häufiger ist die Tastatur eines Notebooks auch beleuchtet. Das ist zwar mit Blick auf die Funktionalität keines der wichtigsten Entscheidungskriterien, kann aber den Nutzerkomfort steigern. Besonders Geschäftsleute, die regelmäßig reisen, schätzen diese Funktion, denn es ermöglicht das Arbeiten selbst ohne perfekte externe Lichtquelle.

3.)    Mit welchem Laufwerk ist das Gerät ausgestattet?

DVD-Brenner sind in vielen Notebooks enthalten. Nur wenige, sehr günstige Modelle verzichten gänzlich auf ein Laufwerk. BluRay-Brenner sowie die Kombination aus BluRay ROM und DVD-Brenner sind noch selten, erfreuen sich aber immer mehr der Beliebtheit der User. Vor allem bei den Film-Fans scheint ein BluRay-Brenner ein absolutes Muss zu sein.

4.)    Wieviel RAM sind enthalten und ist der Arbeitsspeicher bei Bedarf aufrüstbar?

Die meisten Notebooks werden aktuell mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher verkauft. Grundsätzlich ist es immer wertvoll, wenn RAM aufrüstbar sind. Dies ist auch in den meisten Fällen der Fall. Die Buchstabenkombination R-A-M steht für Random-Access-Memory und bezeichnet den Arbeitsspeicher. Beim erweiterbaren Arbeitsspeicher werden die Steckplätze gezählt, die vorhanden sind, um zu erweitern.

5.)    Um welche Art von Bildschirm handelt es sich und welche Auflösung hat dieser?

Matt oder glänzend. Das ist die Frage, die sich Käufer mit Blick auf den Bildschirmtyp stellen müssen. Der Vorteil der Glanz-Variante ist die sehr gute Farb- und Kontrastdarstellung. Diesen großen Vorteil kann der Bildschirm jedoch nur ausleben, wenn kein Licht auf ihn fällt, so ist die glänzende Variante für den Outdoor-Einsatz nur wenig geeignet. Die matte Bildschirmvariante ist hier die pflegeleichtere Version. Bildschirme sind mit Auflösungen zwischen 1280 x 800 und 3840 x 2160 zu haben. Grundsätzlich gilt: Je häufiger Grafiken oder Spiele genutzt werden, desto höher sollte die Auflösung sein. Die Auflösung kann auch manuell reguliert werden. Wie dies funktioniert, wird hier erklärt.

6.)    Um welchen Festplattentyp handelt es sich?

HDD ist dem Produktportfolio auf comtech.de zufolge die mit Abstand häufigste Variante der Festplatten. Die 2,5-Zoll-Platten gelten als sehr robust. Weniger gängige Alternativen sind die SSD-Variante (Solid-State-Platte) oder die SSHD-Variante (Solid-State-Hybrid-Variante). Der Kostenvergleich zeigt: Hybrid-Platten sind teurer, Flash-basierte Varianten wie das SSD-Modell sind günstiger. Vorteil der Hybrid-Technik ist ein leiserer Plattenbetrieb sowie die Möglichkeit, Energie zu sparen.

7.)    Unterstützt das Laptop eine Bluetooth-Verbindung?

In den allermeisten Fällen ist Bluetooth standardmäßig in den Notebooks verbaut. Nur die wenigsten Modelle verzichten auf diese Form der Datenübertragung. Wer Bluetooth nicht hat, muss auf USB ausweichen.

8.)    Welche Art von Notebook soll gekauft werden?

Die Art des Notebooks wird in erster Linie durch die Nutzung bedingt. Allrounder-Geräte sind die häufigste Produktart, doch auch Einsteiger- und Gamer-Modelle sind mittlerweile verfügbar und auf die Ansprüche dieser speziellen Nutzungsvariante besonders in punkto Grafikkarte und Arbeitsspeicher angepasst. Zunehmend häufiger werden auch 2-in-1-Geräte angefragt, bei denen jedoch manchmal andere technische Kompromisse eingegangen werden müssen.

9.)    Wie groß ist der Display?

Notebook-Displays gibt es zwischen zehn und über 18 Zoll. Die meisten haben einen 15,6-Zoll-Display, doch auf der 17,3-Zoll-Display wird zunehmend häufiger angeboten. Wer das Notebook als Festrechner-Ersatz nutzen möchte, tut gut daran auf einen großen Display zu setzen.

In diesem Vergleich kann der Bildschirm eines Notebooks nicht mithalten.

 

10.)    Welche Eigenschaften haben die Festplatten?

Manchmal sind in einem Notebook zwei Festplatten verbaut. Die erste gibt es in jeder erdenklichen Gigabyte- und Terrybyte-Größenordnung, die zweite ist äußerst rar und wird häufig in einer Größe von einem Terrabyte angeboten. Als Faustregel sei gesagt: Einsteigermodelle haben Festplatten mit bis zu 500 Gigabyte. Je größer und auch teurer das Notebook ist, desto größer ist auch der Festplattenspeicher.

11.)    Welche Grafikkarte hat das Gerät?

Nach wie vor gilt: Wer gerne am Notebook spielt, sollte auf eine sehr hochwertige Grafikkarte setzen. Und das muss in jedem Fall ein Entscheidungskriterium werden, denn Notebook-Grafikkarten lassen sich nur in den seltensten Fällen upgraden oder austauschen. Tipp: Wer ein Notebook zum Spielen möchte, sollte neben der Grafikkarte auch auf den Arbeitsspeicher achten und den sogenannten Grafikdetailgrad. Je höher dieser ist, desto schneller muss der Grafikchip arbeiten.

12.)    Welcher Prozessor ist verbaut?

Die gängigsten Prozessoren sind die der Marke Intel. AMD-Prozessoren sind hingegen selten geworden. Der Prozessor ist das Maß an Adrenalin, das durch den Rechner fließt. Ist der Prozessor schnell, lässt es sich auch schnell mit dem Gerät arbeiten. Wer mit dem Gedanken spielt, den fest installierten PC gegen den Laptop zu tauschen, der muss auf einen starken, leistungsfähigen und damit schnellen Prozessor setzen. Tipp: Wer wissen möchte, wie viele CPU-Kerne im Prozessor stecken, erhält hier die passende Anleitung zum Thema.

 

13.)    Wie lange hält der Akku?

Dieser Faktor, der in jedem Fall kaufentscheidend ist, ist mit Blick auf die gewünschte Nutzung wichtig. Wer also den Laptop häufig unterwegs nutzen wird, sollte auf eine bestmögliche Akkulaufzeit setzen. Wer davon ausgeht, das Notebook als Alternative zum PC zu nutzen, der muss diesen Punkt nicht weiter beachten.

Wer weiß, dass das Notebook privat oder beruflich viel unterwegs genutzt wird, muss auf eine gute Akkuleistung achten.

 

14.)    Wie schwer ist das Notebook?

Die meisten Notebooks wiegen an die drei Kilogramm. Auch hier entscheidet der spätere Einsatzort darüber, wie schwer das Gerät sein darf. Ganz leichte Modelle sind schon unter einem Kilogramm zu haben. Schwere Modelle hingegen sollten dann eher als Ersatz für den fest installierten PC dienen. Die aktuell leichtesten Modelle im Notebook-Markt sind sogenannte Ultra-Books, die laut einer Statistik von IHS iSuppli von 2011 bis 2015 ihren Anteil am Notebookabsatz auf 42,7 Prozent steigern konnten.


Abbildung 1: pixabay.com © FirmBee (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © StartupStockPhotos (CC0 Public Domain)
Abbildung 3: pixabay.com © PIX1861 (CC0 Public Domain)

 

 

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