Die Upgrade-Falle von Windows XP

27. März 2013
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

In diesen Tagen denken viele PC-Anwender über die Zukunft ihres Windows-XP-Rechners nach, der spätestens ab April 2014 nicht mehr nutzbar ist. Doch ein Upgrade macht bei den meisten alten XP-Rechnern große Probleme.

In diesen Tagen überlegen viele PC-Anwender, wie sie ihren Windows XP-Rechner weiterverwenden. Ob Desktop-PC oder Notebook, klar ist: Wenn der erweiterte Support für Windows XP am 08. April 2014 eingestellt wird, ist keine verantwortungsvolle Nutzung eines XP-basierten Systems mit Verbindung zum Internet mehr möglich. Da Windows XP ja bereits im Jahr 2001 auf den Markt kam, sind Windows-XP-Rechner also bis zu 12 Jahre alt, im Hinblick auf die Weiterentwicklung der PC-Technik eine enorm lange Zeitspanne. Das hat zur Folge, dass es „neuere“ XP-Rechner gibt, bei denen eine Weiterverwendung noch diskutabel ist und eine Vielzahl von „alten“ XP-Systemen, die wirtschaftlich und technisch kein Betriebssystem-Upgrade lohnen.

Dabei kommt als Upgrade-Kandidat nur Windows 7 (32 Bit) in Frage. Zwar wurde von Microsoft immer wieder betont, wie gering die Ressourcenanforderungen von Windows 7 sind und wie flott es im Vergleich zu Windows Vista läuft, das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn die Anforderungen der modernen Anwendungen an den Speicherplatz und die Grafikausstattung haben sich gewaltig weiterentwickelt. Mit den folgenden Punkten treffen Sie eine sichere Entscheidung, ob eine Installation beispielsweise von Windows 7 (32 Bit) auf einem Windows-XP-Rechner für den Weiterbetrieb lohnt:

  • Zwar läuft Windows 7 auch auf einem weniger flotten PCs, aber die CPU sollte 2 GHz takten.
  • Der Arbeitsspeicher sollte Minimum 2 GB betragen. Möglicherweise kann an dieser Stelle eine einfache und relativ preiswerte Speichernachrüstung mit DDR/DDR2-Speicherbausteinen durchgeführt werden.
  • Eine erhebliche Falle stellt allerdings die Hauptplatine des Rechners selbst dar. Nach Recherchen der Redaktion bieten auch viele Markenhersteller keine Mainboard-Treiber (Chipsatz-Treiber) für Platinen an, die typischerweise während der Windows-XP-Ära produziert wurden. Oftmals gibt es Windows-XP- und -Vista-Treiber, aber keine für Windows 7. Das bedeutet ganz praktisch, dass sich Windows zwar installieren lässt, aber beispielsweise Komponenten wie USB-Ports oder Ethernet-Schnittstellen je nach verwendeten Chips danach nicht mehr funktionieren.
  • In manchen Fällen lässt sich Windows nicht mal installieren, weil z.B. der Treiber eines Laufwerkscontrollers gar nicht mehr für Windows 7 verfügbar ist.

Fazit: Eine Weiternutzung eines Windows-XP-Rechners ist nur machbar, wenn er technisch die genannten Mindestanforderungen von Windows 7 erfüllt und der Gerätehersteller auch die Treiber zur Verfügung stellt. Ob es dann wirklich Freude macht, auf so einem System weiterzuarbeiten, ist eine andere Frage.

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