Digitalkamera-Fehler beheben per Firmware-Update

31. August 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Eine moderne Digitalkamera beinhaltet auch einen "Fotocomputer" inklusive Betriebssystem. Mit einem Firmware-Update beheben Sie Fehler und sogar "dead pixel"

Moderne Digitalkameras bieten heute auch im bezahlbaren Segment überragende Leistungen, die noch vor wenigen Jahren für kaum vorstellbar gehalten wurden. Teil dieser Erfolgsgeschichte ist die Möglichkeit, Fehler in dem Verwaltungsprogramm der Digitalkamera (Firmware) per Update zu beheben. Das betrifft nicht nur reine Programmfehler, sondern kann auch „toten“ und „heißen“ Pixeln den Garaus machen. Denn grundsätzlich gilt: Je höher die optische Auflösung der Kamera (Megapixel) ist, desto mehr steigt auch das Potenzial defekter Pixel an. Auch bei fortschreitendem Alter der Kamera kommt immer mal das eine oder andere Pixel hinzu, der sich anders verhält, als es ab Werk eigentlich soll. Beachten Sie zum Firmware-Update bei Digitalkameras diese vier Punkte:

  1. Die Hersteller der Digitalkameras behandeln das sensible Thema Firmware-Update noch unterschiedlich. Während für ein Firmware-Update bei namhaften Kamera-Herstellern ein Einschicken der Kamera verlangt wird, bieten andere Hersteller die Binärdatei teils zur eigenen Installation an.
  2. Wenn Sie die Firmware-Version Ihrer Kamera nicht kennen, lässt sich das durch die Metadaten prüfen, die im EXIF-Dateianhang (Exchangeable Image File Format) Ihrer Bilder enthalten sind. Geeignete Programm zum Auslesen der EXIF-Daten sind beispielsweise ACDSee und Irfanview.
  3. Richten Sie sich beim Durchführen des Firmware-Updates Ihrer Digitalkamera pingelig nach den Herstellerempfehlungen. Generell empfiehlt es sich, nach dem Update die Batterien oder den Akku für 3 Minuten herauszunehmen und die Kamera dann komplett neu zu starten.
  4. Ist auch nach einem Firmware-Update das Handling von toten Pixeln unbefriedigend, prüfen Sie die spezifische Pixel-Mapping-Funktion der Kamera. Bei der Pixel-Mapping-Funktion werden defekte Pixel ausfindig gemacht und deren Farbwerte durch „virtuelle“ Pixel (aus den Farb- und Helligkeitswerten der Nachbarpixel interpoliert) ersetzt. Um die Pixel-Mapping-Funktion zu aktivieren, ist das Verfahren je nach Kamera-Hersteller unterschiedlich. Oftmals muss hierzu beim nächsten Batteriewechsel oder beim Wechseln von Batterie- auf Netzbetrieb zwischen dem Herausnehmen und Wiedereinlegen der Batterie bzw. Anschluss an das Netzteil eine bestimmte Zeitspanne wie z. B. mehr als 2 Minuten vergangen sein, bis die Kamera wieder eingeschaltet wird.

 

 

 

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