DSL-Verbindung zwischen Splitter und Modem

18. August 2009
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Der Splitter wird üblicherweise über ein Standardnetzwerkkabel (RJ-45, Patchkabel) mit dem ADSL-Modem verbunden. ADSL-Modems sind in unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich. Bei fast allen DSL-Anbietern gibt es das Modem derzeit gratis zum DSL-Vertragsabschluss dazu. Weiterhin können Sie zwischen verschiedenen Modemvarianten wählen.

Die folgende Liste gibt Ihnen einen Überblick über die gängigen ADSL-Modemtypen sowie über die für den Anschluss an den PC erforderliche Hard- und Software.

Modemtyp/ Anschlusstechnik

Treiber

Installationsaufwand/ Fehlerrisiko

Vor- und Nachteile

Ethernet-DSL-Modem (extern)/ Ethernet (RJ-45-Netzwerkkabel erforderlich)

Nicht erforderlich

Sehr gering bis gering; verfügt Ihr PC bereits über einen Ethernet-Anschluss, mussen Sie weder das PC-Gehäuse öffnen noch einen Treiber zum Betrieb des Modems installieren. Bietet Ihr PC keinen Ethernet-Anschluss, müssen Sie zunächst eine Netzwerkkarte nachrüsten. Für die meisten Karten liefert Windows XP bereits passende Treiber mit, sodass die Installation meist unproblematisch verläuft.

ADSL-Modems mit Ethernet-Anschluss sind sehr flexibel einsetzbar und lassen sich sowohl direkt an der LAN-Schnittstelle am PC als auch an Hardware-Routern betreiben. Letztere bieten Ihnen die Möglichkeit, gleich mehrere PCs über einen einzigen DSL-Anschluss mit dem Internet zu verbinden. Das geht zwar auch über den PC, aber dann benötigen Sie noch eine zweite LAN-Schnittstelle im PC.

USB-DSL-Modem (extern)/ USB (USB-Kabel erforderlich)

Erforderlich

Gering; der Anschluss gestaltet sich dank USB-Schnittstelle und der komfortablen USB-Unterstützung von Windows XP denkbar einfach. Die Treiber sind inzwischen ebenfalls weitgehend ausgereift.

Ein Öffnen des PC-Gehäuses, wie es beim Nachrüsten einer Netzwerkkarte nötig ist, entfällt, da USB-Schnittstellen bereits seit Jahren zur PC-Standardausstattung gehören. Allerdings ist es deutlich aufwändiger, sich den ADSL-Anschluss mit mehreren PCs zu teilen. Zudem muss in diesem Fall der PC, an dem das USB-Modem angeschlossen ist, eingeschaltet bleiben. Darüber hinaus ist die CPU-Belastung beim Einsatz von DSL-Modems mit USB-Anschluss höher als beim Anschluss von ADSL-Modems mit Netzwerk-Anschluss.

PCI-ADSL-Modem (intern)/ PCI-Steckplatz

Erforderlich

Mittel; für das PCI-Modem (Steckkarte) müssen Sie PC-Gehäuse jedoch in jedem Fall öffnen und auch einen entsprechenden Treibermüssen Sie zwingend installieren bzw, einrichten

PCI-ADSL-Modems setzen einen freien PCI-Steckplatz voraus, benötigen dafür aber keinen zusätzlichen Platz auf dem Schreibtisch, wie es bei externen Modems der Fall ist. Die übrigen Nachteile ähneln denen der USB-Modems. Wenn mehrere PCs über den DSL-Anschluss mit dem Internet verbunden werden sollen, kommen Sie mit einem Router besser zurecht.

WLAN-Router mit integriertem oder separatem Ethernet-ADSL-Modem (extern)/ WLAN

Nicht erforderich

Sehr hoch; zwar hält sich der Aufwand für die Verkabelung der einzelnen Komponenten dank der WLAN-Funktechnik in Grenzen, allerdings können sich bei der Einrichtung der WLAN-Funkstrecke sowie bei der DSL-Konfiguration des Routers viele Fehler einschleichen.

PCs lassen sich komfortabel ohne „Strippenziehen“ und unabhängig voneinander mit dem Internet verbinden. Ein zentraler und ständig laufender PC wie bei der Bereitstellung via Windows ICS-Dienst (Internet Connection Sharing) oder entsprechender Routing- oder Gateway-Software ist nicht nötig. Allerdings muss bei den meisten PCs der WLAN-Anschluss in Form von USB- oder PCI-Steckkarten nachgerüstet werden. Letztere erfordern wiederum ein Öffnen des Gehäuses. Auch PC-seitig setzt das Einrichten der WLAN-Hard- und Software einiges an Know-how voraus. Zudem ist die maximale Reichweite in Wohnräumen auf etwa 40 Meter begrenzt.

Externe Router/Switch-Kombination

Nicht erforderlich

Sehr niedrig. Sternförmige Verkabelung der anzuschließenden Netzwerkkomponenten.

Anders als beim WLAN-Router schließen Siehier die PCs per Kabel direkt am Switch an, an den intern auch ein Router angeschlossen ist. Er stellt die Verbindungen zum ADSL-Modem her. Neben PCs können Sie auch Drucker oder Scanner mit LAN-Schnittstelle anschließen.

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