Erste Hilfe wenn Ihr PC immer nach kurzer Betriebsdauer abstürzt

12. Juli 2010
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Schafft Ihr System den POST, stürzt aber nach kurzer Betriebsdauer ab oder schaltet sich wieder aus, kann dafür der Lüfter des CPU-Kühlers − genauer: dessen Tachogenerator − verantwortlich sein. Bei vielen Motherboards zählt das Hardware-Monitoring die Impulse, die der Tachogenerator mit jeder Umdrehung des Lüfters an den entsprechenden Anschluss auf der Platine liefert. Zwei Fehlerquellen sind bei diesem Vorgang bekannt:

  • Unsaubere Tachosignale bringen manche Zählerschaltung aus dem Tritt. Das BIOS errechnet daraus dann Drehzahlen von mehreren Hunderttausend Umdrehungen pro Minute – und stürzt ab.
  • Der andere Fall kommt oft vor, wenn besonders leise geregelte oder langsam drehende CPU-Lüfter montiert sind. Das BIOS registriert dann eine Grenzwertunterschreitung und schaltet das Motherboard ab.

In den beiden o. g. Fällen hilft es, wenn Sie zunächst einen anderen Lüfter mit Tachosignal anschließen und dann per BIOS-Setup die Drehzahlkontrolle im entsprechenden Untermenü (meist PC Health) abschalten.

  • Weiterhin gehören falsch montierte oder zu schwach dimensionierte CPU-Kühler zu den häufigen Pannenursachen. Selbst wenn die Kühlleistung eines bestimmten Kühlers für die Abwärme des Prozessors ausreicht, kann es zu Abstürzen durch Hotspots kommen.
  • Diese lokalen Überhitzungen entstehen dadurch, dass die CPU sich nicht gleichmäßig aufheizt, sondern die Software beispielsweise nur die Gleitkomma-Einheit stark beansprucht. Winzige Luftblasen in der Wärmeleitpaste, Furchen und Risse im Pad, falscher Anpressdruck durch die Kühler-Montageklammer oder eine verkantete Position des Kühlers können zu ungleichmäßiger Wärmeableitung führen.  Ein typisches Symptom von Hotspots ist, dass der Windows-Desktop und weniger leistungsintensive Anwendungen laufen, der PC beim Start rechenintensiver Programme aber abstürzt.

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