Graue Kisten waren gestern – CaseModding zum Spartarif

26. Oktober 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

CaseModding ist unter PC-Freaks die Paradedisziplin des PC-Tuning. Auch mit wenig Aufwand lassen sich dabei faszinierende Effekte und sogar Betriebsvorteile erzielen.

Unter „Tuning“ verstehen PC-Anwender meist ein leistungsoptimiertes Tuning. Der PC soll schneller rechnen, die Grafikleistung wird verbessert, die Speicherkapazität der Laufwerke und des Arbeitsspeichers wird erhöht und es werden zusätzliche Schnittstellen installiert. Doch unter echten PC-Freaks ist auch das „CaseModding“ eine vielbeachtete Disziplin. Dabei handelt es sich um ein optisches Tuning des PCs, um das sogar Meisterschaften ausgetragen werden. Die „Mods“ sind dabei teils optisch faszinierend, teils krass, vom PC im Bierkasten bis hin zu einem Einbau in eine Chemietoilette, wie diese CaseModding-Galerie enthüllt.

Die gängigen CaseModding-Maßnahmen gehen aber allesamt erheblich ins Geld, weil die vom PC-Handel angebotenen Modding-Elemente wie beispielsweise spezielle Gehäuse, Beleuchtungen oder Lüfter je nach Ausführung durchaus hochpreisig sind. Wenn Sie einem älteren PC-Gehäuse (Case), das bislang in langweiligem Beige nicht eben ein optischer Leckerbissen ist, ein einfaches Modding angedeihen lassen möchte, geht das aber auch ganz preiswert. Denn die gängigen Turmgehäuse verfügen in den allermeisten Fällen über abnehmbare Seitentüren, die einfach an der Geräterückseite mit zwei Schrauben gelöst und dann aufgeschoben und abgenommen werden können. Es ist daher sehr einfach, die Seitentüren zu „pimpen“, indem sie effektvoll lackiert werden, ein „Fenster“ auf Plexiglas eingebaut wird oder die Tür mit Riffelblechfolie von außen verkleidet wird.

Die Vorgehensweise ist einfach: Schrauben Sie die Türen vom PC-Gehäuse ab und legen Sie auf die Rückseite der Folie. Dort zeichnen Sie den Umriss der Tür präzise an und schneiden passend zu. Beim Aufkleben an einer der Schmalseiten ansetzen und von der Mitte nach außen auflegen und festdrücken. Bezugsquelle für selbstklebende Riffelblechfolie sind Baumärkte, Büromärkte oder Bastelbedarf, 1 Rolle Folie (1,50 m * 0,45 m) kostet weniger als 10 Euro.

Beachten Sie bei der Maßnahme, keine Lüftungsschlitze zuzukleben. Angenehmer Nebeneffekt: Durch die Klebefolie reduzieren sich auch Gehäuseresonanzen und damit das Betriebsgeräusch. Somit erzielen Sie ein individuelles Top-Design für wenig Geld. Und wer Riffelblechfolie nicht mag — wie wäre es mit Spiegelfolie?

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