Ihre beste Druckqualität mit den optimalen Druckmedien

16. Januar 2013
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Der Traum vom papierlosen Büro ist schon lange ausgeträumt. Aus ökologischen Gründen sollten Sie so wenig drucken wie möglich. Und wenn Sie drucken, sollten Sie diese Tipps beachten.

Der Drucker-Trend geht ganz langsam aber unaufhaltbar vom Tintenstrahldrucker zum Laserdrucker. In vielen Büros sind beide Drucktechniken parallel im Einsatz. Wichtigste Regel: Trennen Sie Druckmedien für Tintenstrahl- und Laserdruck organisatorisch, sodass keine Verwechselungen möglich sind. Zwar wird immer häufiger Druckerpapier angeboten, dass explizit für Tintenstrahl- und Laserdruck geeignet ist, trotzdem sind bis heute die spezifischen Papiersorten qualitativ überlegen.

Die Gründe: Falsche Papiersorten führen zu einem minderwertigen Druckergebnis. Billiges „Kopierpapier“ ist für einen hochqualitativen Druck in einem Tintenstrahldrucker generell ungeeignet. Wie der Name schon sagt, ist dieses Papier für Kopierer geeignet, die mit derselben Drucktechnik wie ein Laserdrucker arbeiten.

Und da lauert eine ganz böse Falle in Form von Sonder-Druckmedien, vor allem Fotopapier für Tintenstrahldrucker. Dieses Papier hat eine aus Kunststoff basierende Beschichtung, um den Foto-ähnlichen Effekt zu erzeugen. Wird dieses Papier fälschlich in einem Laserdrucker verwendet, der den Toner mit einer Temperatur von bis zu 200 Grad Celsius auf dem Papier fixiert, schmelzt die Beschichtung des Inkjet-Papiers. Das Papier bleibt an der Trommel oder im Papier-Transportweg kleben und kann erhebliche Schäden anrichten.

Auch die bekannten und beliebten PowerPoint-Präsentationen auf Folien zu drucken, erfordert exakt die richtige Folie für den Druckertyp. Verwenden Sie keinesfalls Folien vom Tintenstrahldrucker für einen Laserdrucker!

Ein weiterer Sonderfall sind Farb-Laserdrucker. Da die meisten dieser Geräte mit einem Druckwerk arbeiten, das die Farben nacheinander aufbringt, muss hier das Medium besonders hitzebeständig sein. Also auch hier gilt wieder: Nur die genau passenden Medien verwenden.

Beachten Sie zudem beim Einlegen des Papiers, dass für das standardmäßige einseitige Bedrucken bei den meisten Papiersorten eine Papierseite besser als die andere geeignet ist. Entweder Sie finden einen entsprechenden Hinweis auf der Verpackung des Papiers oder machen Sie doch einfach einen Probedruck mit einem Probetext. Beachten Sie dabei, ob Zeichen im Druck ausfransen oder eine schlechte Abdeckung zeigen.

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