In 10 Schritten zum perfekten PC-Tuning – so bauen Sie neue Speichermodule ein

14. März 2018
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Eine angemessen großzügige Ausstattung mit Arbeitsspeicher ist das beste Tuning überhaupt für Ihren PC. Damit beim Einbau keine teuren Pannen passieren, führen Sie die Speicherinstallation in diesen Schritten durch.

Die Maximierung der Arbeitsspeicherkapazität ist für jeden Desktop-PC (Schreibtisch-Rechner) die ideale Frischzellenkur. Wenn genau der richtige Speichertyp bestimmt ist und die passenden Module besorgt sind, geht es an den Einbau. Der hält allerdings ein paar Fallen bereit, die Sie mit der nachfolgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung ganz sicher umgehen:

  1. Ziehen Sie sämtliche Kabel vom Rechner ab. Um ihn so stromlos wie möglich zu machen, lassen Sie den Stromschalter auf EIN und halten 30 Sekunden lang den EIN-Taster an der Gerätefront fest.
  2. Schrauben Sie dann den Rechner auf. Dazu ist in den meisten Fällen nur die von vorne betrachtet linke Gehäuseseite zu öffnen, indem 2 Kreuzschlitzschrauben auf der Geräterückseite gelöst werden müssen.
  3. Lokalisieren Sie die Speichersteckplätze und richten das Gehäuse so aus, dass Sie guten Zugriff haben. Bei einem typischen Turmgehäuse legen Sie das Gerät auf die Seite, um einen sicheren Zugriff auf die Steckplätze zu haben.
  4. Um Ihre Speichermodule vor Schäden durch elektrostatische Entladungen zu schützen, entladen Sie sich am besten einmal, indem Sie kurz an einen metallischen Heizkörper bzw. ein Heizungsrohr fassen. Laufen Sie während des Einbaus möglichst wenig umher, insbesondere nicht auf Teppichen mit Kunstfasern.
  5. Bauen Sie die vorhandenen Speichermodule aus, indem Sie die Halteklammern seitlich wegdrücken. Dabei werden die Module aus dem Steckplatz gehoben. Berühren Sie die goldenen Kontakte und die Bestückungsseite der Module möglichst nicht. Am besten halten Sie die Module an den oberen oder seitlichen Kanten fest.
  6. Nun erst packen Sie die neuen Speichermodule aus. Vergleichen Sie unbedingt den korrekten mechanischen Aufbau, also die Abmessungen, die Zahl der Kontakte und die Position der Passkerbe. Die neuen und die alten Module müssen in diesen Punkten absolut übereinstimmen.
  7. Bei den typischen „Discounter-PCs“ finden Sie meist eine Ausstattung mit 2 Steckplätzen für Arbeitsspeicher vor. Schauen Sie sich die Orientierung der Module in den Steckplätzen genau an, die asymmetrischen Passkerben an der Kontaktseite müssen exakt in den Steckplatz passen. Falls das Umfeld der Steckplätze ziemlich verbaut und schlecht einsehbar ist, kontrollieren Sie diesen wichtigen Punkt per Taschenlampe oder Smartphone-Fotolampe.
  8. Nun wird es gewalttätig: Wenn Sie die Ausrichtung der Module in den Steckplätzen kontrolliert haben, spreizen Sie die seitlichen Halteklammern nach außen und drücken die Module senkrecht und ohne sie zu verkanten in den Steckplatz. Dabei ist ein Kraft von rund 20 bis 30 Pfund aufzuwenden. Dies ist nötig, um einen zuverlässigen mechanischen und elektrischen „Sitz“ der Module sicherzustellen. Beim korrekten Einsenken der Module schließen sich die seitlichen Klammern von selbst.
  9. Ist die Hauptplatine mit vier Steckplätzen ausgestattet, bestücken Sie die ersten beiden Steckplätze mit den Modulen mit der höchsten Speicherdichte, das sind wahrscheinlich die neu gekauften. Vorsicht! Die beiden Speichersteckplätze für eine Speicherbank liegen keineswegs immer direkt nebeneinander. Die erste Speicherbank kann durchaus aus den Steckplätzen 1 und 3 bestehen. Meist wird dies durch eine gemeinsame farbige Kennzeichnung der Steckplätze angezeigt. Stecken Sie nun noch die alten Speichermodule in die beiden noch freien Steckplätze.
  10. Nun schließen Sie nur Strom, Bildschirm und Tastatur an und schalten EIN. Der Selbsttest des Rechners sollte Ihnen nun die neue Speicherausstattung anzeigen. Falls das BIOS einmal piept (Error-Beep), rufen Sie das BIOS zum Aktualisieren der CMOS-Einstellungen auf, was meist mit [Entf] durchgeführt wird. Speichern Sie dann mit Funktionstaste [F10] die neuen Einstellungen und schließen das BIOS. Nach erfolgreichem Test schrauben Sie den Rechner wieder zu und schließen alles wieder an. Fertig!

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