Netzwerk-Tipp: Wider das Kabel-Chaos – so identifizieren Sie Netzwerkkabel

24. August 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Neben den gerade durchkontaktierten Netzwerkkabeln werden für Gerätedirektverbindungen auch Cross-over-Kabel benötigt. So erkennen Sie den richtigen Kabeltyp.

Für die Verbindung vom PC zur einer Netzwerkkomponente benutzen moderne Geräte die Ethernet-Netzwerktechnik. Das erkennen Sie an den typischen RJ-45-Buchsen an den Geräten. Eine Falle lauert allerdings beim verwendeten Kabel, denn Netzwerkkabel liefern die Hersteller von PC-Peripheriegeräten in aller Regel nicht mit, beispielsweise die Router der Telekom sind da ein löbliche Ausnahme. Erforderlich ist für eine Netzwerk-Verbindung in aller Regel ein Patchkabel mit zwei RJ-45-Steckern.

Um die Kabellänge brauchen Sie sich hierbei praktisch nicht kümmern, bis zu 100 Metern ist die Verbindung in jedem Fall auch ohne Signalverstärkung zuverlässig. Beachten Sie aber, dass diese Patchkabel in zwei Varianten erhältlich sind, gerade durchkontaktiert (straight trough) sowie mit gekreuzten Leitungen (cross-over). Mit den folgenden Tipps vermeiden Sie Pannen bei der Netzwerk-Verkabelung:

  • Cross-Over-Kabel erkennen Sie meist am entsprechenden Aufdruck am Kabel oder einer farbigen Darstellung der RJ-45-Stecker, die von der Farbe der Kabel abweicht. Gerne nehmen die Kabelhersteller hierfür besonders „knallige“ Farben.
  • Fehlen beide Merkmale, halten Sie die beiden RJ-45-Stecker des Kabels nebeneinander: Ist auf der Unterseite die auffällig orange Ader des Kabels auf unterschiedlichen Positionen angelegt, ist es ein Cross-Over-Kabel.
  • PC-Mainboards, die mit dem aktuellen Gigabit-Ethernet ausgestattet sind, beherrschen weit überwiegend das „Auto-Sensing“. Das ist ein Verfahren, das selbständig die maximal mögliche Übertragungsgeschwindigkeit und das Duplex-Verfahren (halbduplex, vollduplex) miteinander aushandelt und konfiguriert. Manuelle Einstellungen zur verwendeten Geschwindigkeit sind daher nicht mehr nötig.
  • Gibt es Probleme mit der Netzwerk-Verkabelung, finden Sie im BIOS hochwertiger PC-Mainboards (beispielsweise ASUS) eine Testroutine für angeschlossene Netzwerkkabel. Damit können Sie nicht nur den korrekten Kabeltyp verifizieren lassen, zudem lassen sich im Pannenfall sogar Netzwerk-Kabelbrüche orten. Weitere Hinweise hierzu finden Sie im Handbuch zu dem BIOS des Mainboards. 

 

 

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