RAM – Athlon 64 Prozessor von AMD

21. Juni 2008
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Wichtige Hinweise für Besitzer von AMD-CPUs

Während die meisten PCs mit Intel-Chipsatz zusätzliche Speichermodule relativ problemlos verkraften und im Einkanalbetrieb nur wenig Leistung verlieren, sind AMD-Rechner in der Regel empfindlicher. Der Grund: AMDs Athlon-64-Prozessor besitzt einen integrierten Speichercontroller, der zwar für eine besonders schnelle Speicheranbindung sorgt, beim Aufrüsten aber problematisch ein kann.

Ähnlich wie bei den meisten Intel-Prozessoren sind Sie auch mit einem AMD-Prozessor an einen Speichertyp gebunden: bei Sockel-754- und -939-Prozessoren an DDR1-RAM, bei Modellen für den Sockel AM2 an die aktuellen DDR2-Module.

Zudem ist die kapazitive Last bei dieser Form der Speicheranbindung vergleichsweise hoch. Je mehr Speicherchips angesprochen werden, desto schlechter ist die Signalqualität. Die Folge: Wo zwei Module noch tadellos liefen, kann es bei vier Modulen zum Absturz des PCs kommen. Vor allem der Speicherparameter „1T Command Rate“, von Enthusiasten gerne aktiviert, ist kritisch und muss bei vielen AMD-Rechnern nach dem Aufrüsten auf „2T“ herabgesetzt werden. Das kann bis zu fünf Prozent Leistung kosten.

Bei älteren AMD-Rechnern mit Sockel 939 arbeiten die Module bei Vollbestückung (üblicherweise vier Module) und 400 MHz Takt meist nicht mehr störungsfrei. Um den PC wieder stabil zu bekommen, müssen Sie in diesem Fall entweder die Speicherlatenzzeiten erhöhen und/oder den Takt auf 333 MHz senken. Für die Module ist das übrigens kein Problem: Jedes DDR400-Modul läuft immer auch als DDR333-Modul, dann sogar meist mit kürzeren Latenzzeiten.

Manche Platinen übernehmen diese Frequenz- und Timing-Korrektur auch automatisch. Dabei meinen sie es aber gelegentlich zu gut und betreiben die Module weit unter ihren Möglichkeiten. Wenn Sie zu jenen Anwendern gehören, die das letzte Quäntchen Leistung brauchen, sollten Sie umgekehrt vorgehen: Erhöhen Sie den Takt schrittweise und verkürzen Sie die Speicherlatenzzeiten bis zu dem Punkt, an dem der PC gerade noch stabil läuft.

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