Ressourcen-Monitor versus Arbeitsspeicher-Kollaps

07. Juni 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Auf manche Dinge in Windows kann man sich bislang in allen Versionen absolut verlassen. Zum Beispiel auf die unvorteilhafte Verwaltung des Arbeitsspeichers (RAM), der insbesondere den Herstellern von RAM-Modulen immer wieder zu guten Geschäften beim Nachrüsten von PCs und Notebooks mit mehr Arbeitsspeicher verhilft.

Wer sich einmal die Mühe gemacht hat, den Verlauf der Arbeitsspeicher-Nutzung während einer langen Windows-Arbeitssitzung mitzuverfolgen, stellt fest: Im Laufe der Arbeitsstunden nimmt die RAM-Auslastung immer weiter zu, selbst dann, wenn gar keine neuen Programme geöffnet werden und zwischendurch auch Programme geschlossen werden.

Diesen Test können Sie ganz einfach auch selbst an Ihrem Rechner durchführen. Dazu rufen Sie den internen Ressourcenmonitor auf, den Sie bei Windows XP/Vista/7 erreichen, indem Sie Start bzw. "Start/Ausführen" aufrufen und "resmon" eintippen. Während einer langen Nutzungsdauer startet die RAM-Auslastung z.B. bei rund 10 Prozent, ist am Ende des Arbeitstages aber bei 30 Prozent angelangt. Wer parallel viele und zudem noch umfangreiche Programmpakete öffnet, und dann noch acht bis 16 Stunden an dem System schafft, der erreicht auch leicht Werte zwischen 60 und 80 Prozent. Gründe für dieses Anwachsen der Nutzung sind die Fragmentierung des Arbeitsspeichers im Laufe der Zeit und die Tatsache, dass geschlossene Windows-Programme den benutzten Speichers nicht oder nicht vollständig wieder freigeben.

Mit dem "Arbeitsspeicherverschleiß" verbunden sind Geschwindigkeitsverluste, die ganz besonders drastisch werden, wenn Windows Daten aus dem RAM in den virtuellen Speicher auf der Festplatte (Auslagerungsdatei) verschieben muss. Mit diesen Maßnahmen drei halten Sie die RAM-Leistung auf höchstmöglichem Niveau:

  1. Schließen Sie die Programme wieder, die Sie für Ihre Arbeit nicht wirklich benötigen.
  2. Starten Sie z. B. während des Gangs zur Kaffeemaschine das System einmal neu. Denn dabei reorganisiert Windows den Arbeitsspeicher.
  3. Prüfen Sie mit dem Ressourcenmonitor-Tool, welches Programm besonders viel Speicher "frisst". Das sind manchmal erstaunlich kleine Programme oder Programme, die sich durch vergleichbare Produkte aus anderen Programmschmieden problemlos ersetzen lassen.

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