Setzen Sie die Checkliste für ein effektives Netzwerk-Troubleshooting ein

21. Dezember 2010
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Wenn ohne ersichtlichen Grund eine Netzwerkstation oder das gesamte Netzwerk nicht mehr ansprechbar sind, sollten Sie zunächst die Punkte in der nachfolgenden Checkliste prüfen.

  • Prüfen Sie zuerst die Anschlüsse am betroffenen System. Sind mehrere PCs betroffen, prüfen Sie vom Server ausgehend. An der Netzwerkkarte bzw. dem Netzwerkadapter befinden sich meist drei Leuchtdioden: LNK zeigt Ihnen eine bestehende Verbindung (Dauerlicht), ACT (Activity) einen Netzwerktransfer an (Blinkrhythmus). Die dritte Diode zeigt den Übertragungsmodus an.
  • Keine Seltenheit sind durch Staubsauger oder Bürostühle „überfahrene“ Netzwerkkabel. Aber auch andere Beschädigungen oder mechanische Belastungen kommen vor. Im Zweifel tauschen Sie das Kabel aus.
  • Prüfen Sie die Netzwerkknoten. Kontrollieren Sie die Bereitschaftsanzeige („Power“, „PWR“) und die Spannungsversorgung der Geräte. Bei semiprofessionellen Geräten sind es meist nur Steckernetzteile.
    Eine gute Hilfe bei der Fehlersuche können Ihnen auch die Handbücher zu den Geräten sein.
  • Netzwerkkarten und -adapter sind recht empfindlich gegen Überspannungen und Einstreuungen aus langen Netzwerkkabeln, die wie Antennen wirken. Insbesondere billige Karten schirmen die Eingänge nicht so wirksam ab wie teurere Modelle. Wenn der Hersteller eine Test-Software mitliefert oder anbietet, prüfen Sie damit Ihre Karte auf Störungen von außen.
  • Mit den Systeminformationen können Sie sich ebenfalls schnell alle grundlegenden Informationen zu Typ und Konfiguration Ihres Netzwerkadapters anzeigen lassen. Sie aktivieren MSINFO32 über StartAusführen (<WIN>+<R>) und die Eingabe von msinfo32.
  • Nach einer Aufrüstung oder Veränderungen der Ressourcenverwaltung im BIOS kann ein Ressourcenkonflikt entstanden sein. Kontrollieren Sie im Geräte-Manager, ob der Netzwerkadapter mit einem gelben Ausrufezeichen markiert ist.
  • Windows erkennt viele Typen von Netzwerk-Chips automatisch und bindet einen eigenen Treiber ein. Es kann aber passieren, dass Windows in Einzelfällen einen weniger optimalen oder falschen Treiber benutzt. Installieren Sie in jedem Fall den neuesten Treiber zu Ihrem Netzwerkadapter. Diesen Treiber können Sie von der Supportseite des Herstellers im Internet beziehen.

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