So holt Windows 7 mit AHDI die volle Leistung aus Ihren Festplatten

07. Juni 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Wer einen modernen PC einsetzt, wird im PC-BIOS auf das Kürzel AHDI stoßen. Es handelt sich bei AHDI (Advanced Host Controller Interface) um einen Schnittstellen-Standard für Serial-ATA-Controller. Das sind die Controller, an denen die modernen Festplattenlaufwerke angeschlossen sind.

Sinn von AHDI ist, die Treiberunterstützung für Serial-ATA-Geräte zu vereinheitlicht und zu vereinfachen, sodass beispielsweise alle Festplattenlaufwerke und auch SSDs mit einem einheitlichen AHCI-Treiber ins System eingebunden werden.

Zudem bietet AHDI auch noch Leistungsvorteile. Ist bei modernen Mainboards die BIOS-Einstellung im Menü „SATA Configuration“ auf AHCI statt auf dem alten Standard DIE eingestellt, werden die Festplatten mit Unterstützung von Native Command Queuing (NCQ) angesprochen. Das bringt ein paar Prozent mehr Leistung, insbesondere, wenn mehrere Programme parallel laufen und auf die Festplatte zugreifen. Diese Mehrleistung wird jedoch bei vielen aktuellen PCs verschenkt, die von Windows XP auf Windows 7 migrieren. Denn Windows XP unterstützt AHDI nicht, und die betreffende BIOS-Einstellung wird nur in den seltensten Fällen tatsächlich vor der Neuinstallation von Windows 7 umgestellt. Es bieten sich daher für Sie die folgenden beiden Möglichkeiten, um in den Genuss der vollen Festplattenleistung zu gelangen:

  1. Prüfen Sie im PC-BIOS bzw. im Handbuch zum Mainboard bzw. PC, ob AHDI unterstützt wird. Ist das der Fall, aktivieren Sie diesen Transfermodus vor der Windows-7-Installation.
  2. Ist das Windows-7-System bereits mit dem alten Transfermodus IDE in Betrieb, lässt sich das auch nachträglich noch ändern, wenn auch etwas umständlich. Dazu geben Sie bei Windows 7 ins Suchfeld „regedit“ ein und starten damit den Registrierungseditor. Folgen Sie dem Registrierungspfad HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\msahci. Klicken Sie im Fenster rechts auf „Start/Ändern“. Ersetzen Sie die dortige 3 durch den Eintrag 0 (Null). Fahren Sie Windows herunter und nehmen sofort noch vor dem nächsten Windows-Start die Umschaltung von IDE auf SATA/AHDI im BIOS vor.

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