So legen Sie die Basis für Ihren maximal-schnellen Internet-Zugriff

30. Mai 2018
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Tipps zum vermeintlichen Beschleunigen Ihres Internet-Zugriffs gibt es in großer Anzahl. Doch oftmals ist gar keine Verbesserung spürbar, weil es mit reinen Software-Eingriffen nicht getan ist. In diesen Fällen legen Sie mit den folgenden Maßnahmen den Grundstein für einen maximal-schnellen Aufbau von Internet-Seiten.

Viele Internet-Nutzer empfinden die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau als quälend langsam und probieren eine Vielzahl von „Tuning-Tipps“ aus, mit denen die Anzeige von Internetseiten blitzschnell werden soll. Doch der Frust ist groß, wenn sich gar kein spürbarer Effekt einstellt. 

Tatsächlich sind alle Tuning-Bemühungen ziemlich sinnlos, wenn der Flaschenhals bei der Darstellung ganz woanders liegt, als bei der Windows-, Browser- und Tool-Konfiguration. Prüfen Sie dann die folgenden drei Punkte, die grundlegenden Einfluss haben:

1. Maximale Geschwindigkeit nur mit aktuellem Router

In den meisten Fällen wird der Internet-Zugang durch einen Router mit integriertem WLAN realisiert. Ist Ihr Router älter als 2 Jahre, sollten Sie sich bei Ihrem Internet-Anbieter (Provider) nach einem neuen Gerät umsehen. Neue Router bieten eine höhere Rechenleistung, schnellere Schnittstellen (Gigabit-Ethernet, USB 3.0) und die schnellste WLAN-Verbindung (802.11 ac mit max. 1,3 GBit/s per 5 GHz-Frequenzband).

Falls Sie bislang Ihren Router gekauft haben, sollten Sie zur Miete des Geräts wechseln. Denn damit haben Sie ganz einfach die Möglichkeit, nach Ende der Vertragslaufzeit (24 Monate) das Gerät zurückzugeben und einen Router der neuesten Generation zu mieten. Zudem sparen Sie die Umstände der Verwertung des Altgerätes ein.

2. Nur der „richtige“ Provider bietet maximale Geschwindigkeit

In der Branche wird nicht offen darüber geredet, aber Fakt ist: Wenn bereits ein Provider eine schnelle Netzwerktechnik in ein Gebiet gelegt hat, investiert kein zweiter Netzwerkanbieter gerne zeitnah in dasselbe Gebiet. Aus Marketing-Gründen heraus werden daher manche Straßenzüge, Ortschaften oder sogar ganze Regionen einfach der Konkurrenz überlassen. Für Sie als Kunde heißt das: Wenn Sie bei dem „falschen“ Netzwerkbetreiber sind, können Sie trotz aller Ankündigungen und Versprechen bis zum Sankt Nimmerleinstag warten, bis es eine schnellere Anbindung gibt. Es hilft also nur der Wechsel des Providers.

3. Überforderte PC-Hardware bremst Internet aus

So bitter es auch ist: Wenn trotzdem Ihre Internet-Verbindung immer noch lahmt, ist Ihr PC bzw. Ihr Notebook der Hauptgrund. PCs aus der Gerätegeneration der Windows-XP- und -Vista-Rechner sind aus mehrerlei Gründen mit der Darstellung der aktuellen Inhalte von modernen Webseiten überfordert. Es fehlt an Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Festplatte sind langsam und insbesondere die Grafikkarte (bzw. der Grafikadapter) ist überfordert. Die genannten Probleme treten teilweise auch noch auf PCs der ersten Produktionsjahre mit Windows 7 zu. Erst bei PCs, die schon ab Werk mindestens mit Windows 8 ausgestattet waren, können Sie davon ausgehen, dass die PC-Hardware nicht der Leistungsflaschenhals bei der Darstellung von Internet-Inhalten ist.

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