Tuning-Tipp: Mehr Leistung mit externen Laufwerken - Nachrüsten einer eSATA-Schnittstelle

28. Juli 2011
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Externe Festplattenlaufwerke sind derzeit häufig mit der Standard-Schnittstelle USB 2.0 sowie einer zusätzlichen eSATA-Schnittstelle (external-SATA) ausgerüstet. Um die Geschwindigkeit der externen Festplatten beim Lesen und Schreiben von Daten bestmöglich auszunutzen, reicht heute die Geschwindigkeit von USB 2.0 (480 Mbit/s) nicht mehr aus. Besser ist es, eSATA (3.000 Mbit/s) einzusetzen, denn der Geschwindigkeitsvorteil kann theoretisch bis zum Sechfachen betragen.

Davon bleibt in der Praxis des Laufwerkeinsatzes zwar nur rund eine Verdoppelung der Leistung oder anders betrachtet eine Halbierung der Transferzeiten übrig, aber auch das ist im Alltagsbetrieb schon sehr beachtlich. Erforderlich ist hierzu allerdings eine eSATA-Anschlussmöglichkeit. Die ist zwar auf allen modernen PC-Hauptplatinen intern vorhanden, aber oftmals nicht außen am PC-Gehäuse realisiert. Finden Sie keinen eSATA-Anschluss an der rückwärtigen Gehäuseseite, prüfen Sie zunächst im Handbuch zu dem Gerät oder dem Mainboard, ob diese Schnittstelle intern vorhanden ist. Sofern das der Fall ist, führen Sie das "eSATA-Tuning" in diesen einfachen Schritten durch:

  1. Benötigt wird ein PC-Slotblech mit mindestens einer eSATA-Buchse. Diese Anschlussmodule werden auch als Bracket oder Slotblech-Adapter bezeichnet. Der Bezug ist meist über den Mainboard-Hersteller möglich. Aller Erfahrung nach kosten Slotblech-Adapter bei Bezugsquellen wie eBay allerdings nur einen Bruchteil. Da das eSATA-Anschlusskabel sich in aller Regel nicht im Lieferumfang der externen Laufwerke befindet, sollten Sie dieses auch gleich vor dem Beginn der Montage besorgen.
  2. Ist das Material vorhanden, öffnen Sie die von vorne aus betrachtet linke Seitentür des PC-Gehäuses gemäß Gerätehandbuch. Im Gerätehandbuch finden Sie auch Hinweise auf die Lage der SATA-Anschlüsse auf der Hauptplatine. Auf der Platine selbst ist auch ein entsprechender Aufdruck, den Sie aber meist nur per Taschenlampe wirklich gut lesen können. Eine gute Orientierung ist, dass dort sicher auch mindestens eine Festplatte und ein optisches Laufwerk wie ein DVD-Brenner angeschlossen sind. Die Kennfarbe der SATA-Anschlüsse ist Rot.
  3. Prüfen Sie die Kabellänge des Adapters und entfernen Sie ein unbenutztes Slotblech in passender Reichweite des internen eSATA-Kabelstrangs. Stecken Sie den Stecker des Adapters auf eine interne SATA-Schnittstelle und schrauben das Slotblech mit der eSATA-Buchse fest.
  4. Wenn Sie nun das System starten und Windows booten, wird das externe Laufwerk automatisch erkannt, das SATA plug&play- sowie Hot-Plug-fähig ist, also ein An- und Abstecken einer Verbindung während des Betriebs erlaubt.

Tipp: Sind intern noch keine SATA-Laufwerke angeschlossen und wird das Laufwerk nicht erkannt, müssen die SATA-Schnittstelle noch im PC-BIOS eingeschaltet (enabled) werden.

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