USB-, SATA- und Netzwerkanbindung

21. Juni 2008
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Controller-Karten wie diese stellen zusätzliche PATA-Kanäle zum Anschluss älterer IDE-Laufwerke bereit

Mittlerweile ist die schnelle Anbindung von USB-Geräten kein Problem mehr. Alle aktuellen und älteren Chipsätze beherrschen USB 2.0 und stellen mindestens acht Anschlüsse zur Verfügung. Einige Chipsätze bieten gar zwölf Anschlüsse, die Sie in der Regel aber nicht alle brauchen.

Intels ältere Chipsatz-Serie (X38, P35, G35), genauer gesagt: deren Southbridges ICH 8 und 9, stellen keinen PATA-Kanal mehr bereit. Grundsätzlich können Sie ältere Festplatten und DVD-Laufwerke also nicht mehr an solche Motherboards anschließen. Glücklicherweise haben die meisten Platinenhersteller reagiert und einen preiswerten Zusatzcontroller integriert. Dieser bietet in der Regel zwei Kanäle, an denen sich je zwei ältere PATA-Geräte betreiben lassen. Der Trend ist eindeutig: Künftig werden immer weniger Platinen PATA-Laufwerke unterstützen. Nach Möglichkeit sollten Sie daher neue Laufwerke nur noch in SATA-Ausführung kaufen.

Alternativ schaffen Sie mit Controller-Karten Abhilfe. Sie erhalten sie im Fachhandel zu Preisen von 15 bis 30 Euro. Solche Karten werden in der Regel für den PCI-Steckplatz angeboten. Sie haben meist zwei zusätzliche PATA-Kanäle und unterstützen oft auch RAID-Konfigurationen.

Vorsicht! Eine Falle lauert auch bei den Netzwerkanschlüssen. Gute Platinen bieten heutzutage zwei LAN-Anschlüsse, von denen mindestens einer Übertragungsraten von 1 Gbit/s zulässt. Alle aktuellen AMD-, Intel- und NVIDIA-Chipsätze sind für die entsprechenden LAN-Adapter vorbereitet. Gerade hier aber sparen viele Hersteller und bauen lediglich einen einzelnen Anschluss mit 100 Mbit/s ein, weil der für die schnellere Variante notwendige Gigabit-Chip ein paar Euro zusätzlich kostet. Das ist umso ärgerlicher, als Gigabit-Switches mittlerweile erschwinglich geworden und bereits ab 50 Euro erhältlich sind. Sollte Ihre Wunschplatine keinen Gigabit-Anschluss besitzen, können Sie diesen ebenfalls über entsprechende Netzwerkkarten nachrüsten (ca. 15 Euro). Im Normalfall ist es aber preiswerter, wenn Sie gleich ein Motherboard mit Gigabit-LAN-Anschluss kaufen.

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