Wie Sie sich vor Überspannungsschäden schützen

29. Dezember 2010
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Vor Überspannungsschäden durch Gewitter gibt es nur einen sicheren Schutz: Der Netzstecker muss aus der Steckdose gezogen werden. Hersteller von Überspannungssteckdosen geben meistens keine Garantie für den Fall, wenn mit deren Verwendung ein Schaden durch Blitzeinschlag entsteht. Der Einsatz ist zwar sinnvoll, aber verlassen sollten Sie sich darauf nicht.

  • Denken Sie daran, angeschlossene Peripheriegeräte vom Netz zu trennen und bedenken Sie, dass oft auch Telefon-, ISDN-, und DSL-Verbindungen die schädliche Überspannung heranführen können. Es nützt daher unter Umständen wenig, wenn Sie den Netzstecker ziehen, Ihr PC aber über das Modem, die ISDN-Karte oder die Telefonanlage noch mit der Außenwelt verbunden ist.
  • Aber auch im normalen Betrieb kann es zu Überspannungsschäden kommen. Diese Schäden entstehen meist durch Ausgleichsströme, die über die Datenleitungen zwischen dem PC und den angeschlossenen Peripheriegeräten entstehen, wenn es zwischen den Geräten zu einer Potenzialdifferenz kommt.
  • Bevor Sie an Ihrem PC arbeiten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie nicht statisch aufgeladen sind. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Luft sehr trocken ist und Ihre Kleidung synthetische Fasern enthält. Sorgen Sie deshalb unbedingt für einen Potenzialausgleich, indem Sie zunächst das Gehäuse des Rechners berühren, um eine eventuell vorhandene Aufladung abzuleiten. Dies gilt ganz besonders dann, wenn Sie mit Speicherbausteinen, der CPU oder Steckkarten arbeiten.Diese Komponenten sind nämlich gegen Überspannungen durch statische Aufladung, die mehrere 1.000 Volt betragen können, besonders empfindlich. Die beste Lösung ist ein Erdungsarmband: verbinden Sie sich und Ihren Rechner mit einem Erdungspunkt, wie beispielsweise einem Heizkörperrohr.

So beugen Sie Überspannungsschäden vor:

  • Schließen Sie alle Geräte des Arbeitsplatzes an einer Mehrfachsteckdose an.
  • Vermeiden Sie den Anschluss von Dimmern sowie Stromsparlampen im gleichen Stromkreis, da sie durch nicht sinusförmige Rückströme den Neutralleiter belasten und die Datenleitungen stören.
  • Benutzen Sie für längere serielle Datenleitungen Lichtwellenleiter.
  • Bei kleinen Netzwerken sollten Sie die Stromversorgung an einer Steckdose abgreifen und zu den Verbrauchern (PC, Drucker, Monitor usw.) mitführen.
  • Achten Sie auf den korrekten Sitz der Schutzleiterkontakte der Mehrfachsteckdose.

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