XP Netzwerkadressen vergeben (4)

14. Oktober 2008
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

In Ihrem TCP/IP-Netzwerk benötigen jeder PC und jedes teilnehmende Gerät wie Router oder Drucker neben der weltweit eindeutigen Adresse des jeweiligen Netzwerkadapters (MAC-Adresse) eine eigene Netzwerkadresse, die so genannte „IP-Adresse“. Eine IP-Adresse wird durch eine 32-Bit-Zahl gebildet, die üblicherweise in vier Gruppen zu je acht Bits mit den Werten von 0 bis 255 dargestellt wird. Als Trennzeichen wird ein Punkt verwendet, z. B. „192.168.1.125“.

Jede IP-Adresse muss in Ihrem Netzwerk eindeutig sein und darf daher nur einmal vergeben werden. Für Ihr LAN sollten Sie einen Adressbereich wählen, der sich nach der Schablone „192.168.x.y“ für private IP-Adressen richtet. So stellen Sie sicher, dass es zu keinen Kollisionen mit IP-Adressen aus dem öffentlichen Adressbereich im Internet kommt. Dabei muss x bei allen Netzwerkkomponenten identisch gewählt werden, y muss hingegen unterschiedlich sein. Für die Adressenvergabe gibt es eine automatische und eine manuelle Methode.

  • Automatisch: Wenn Sie für Ihren Internetzugang einen (WLAN-)Switch mit integriertem Router einsetzen, enthält der mit großer Wahrscheinlichkeit auch einen DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol). Am besten überprüfen Sie das in der Dokumentation zu dem Gerät. Alternativ stöbern Sie im Web-Interface Ihres Gerätes ein wenig unter Netzwerk, Network oder LAN, wo Sie DHCP auch aktivieren. Der eingeschaltete DHCP-Server organisiert dann die automatische Vergabe von IP-Adressen in Ihrem LAN. In diesem Fall brauchen Sie an den von Windows vorgegebenen TCP/IP-Einstellungen nichts zu ändern.
  • Manuell: Verfügen Sie im LAN nicht über einen DHCP-Server, oder wollen Sie aus anderen Gründen, etwa denen der Sicherheit, nur bestimmte IP-Adressen zulassen, stellen Sie die IP-Adressen manuell ein. Am einfachsten geht das, wenn Sie die Schablone „192.168.1.x“ benutzen und jedem Rechner im LAN/WLAN für x eine Adresse zwischen 1 und 254 zuweisen. Um potenzielle Fehlerquellen auszuschalten, sollten Sie die Werte 0 und 255 nicht benutzen. Aber die verbleibenden 253 IP-Adressen sollten für ein Heim-LAN ja ausreichen.

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