50 Prozent mehr Spam und Phishing in Social Networks

11. April 2010
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Wie BitDefender in seiner aktuellen Studie mitteilt, verführen Social Gaming-Applikationen den Nutzer von sozialen Netzwerken zum leichtfertigen Umgang mit seinen persönlichen Daten. Um bei diesen Spielen erfolgreich abzuschneiden, ist es für den Spieler zwingend erforderlich, mit möglichst vielen Anwendern des Netzwerkes zu interagieren. Cyberkriminelle machen sich diesen Umstand zunutze, um in betrügerischer Absicht Spam und Phishing-Nachrichten zu verbreiten. Dies belegt eine Fallstudie, die von BitDefender kürzlich durchgeführt wurde.

Um heutige Entertainment-Applikationen in Social Networks erfolgreich zu meistern, benötigen die Spieler eine möglichst große Unterstützung von Freunden und Supportern die das gleiche Game spielen, um damit höhere Punktestände zu erreichen. Dazu entwickeln die Spieler Channels, Gruppen und Fan-Seiten, die die Interaktion zwischen ihnen erleichtern bzw. unterstützen.

Spammer und Phisher nutzen dieses Verhalten der Spieler aus, indem sie gefälschte Profile anlegen, die mit Bots verbunden werden, welche dann Spam-Nachrichten an die Gruppen senden. Dies dokumentierte die BitDefender-Fallstudie, die anlässlich der MIT Spam Conference vorgestellt wurde. Im Unterschied zu regulären Social Network Spam-Nachrichten, bei denen der Anwender erst dazu verleitet werden muss, den Spammer in den Freundeskreis aufzunehmen, fällt die Hemmschwelle beim Social Gaming schnell, da der User bestrebt ist, seine Spiele-Community rasch zu erweitern. Dies macht es in vielen Fällen unmöglich, die "Bogus Accounts" (gefälschte Profile) automatisch außer Kraft zu setzen, da die Aktion des Spammers zunächst keinen wirklichen Verstoß darstellt.

Die Auswirkungen auf die IT-Sicherheit sind enorm: angefangen von der Konsolidierung und Erhöhung der Spamming-Reichweite, über Daten- und Identitätsdiebstahl bis hin zur Account-Übernahme für die Verbreitung von Malware. So folgten beispielsweise 24 Prozent der "Freunde", die mit den drei gefälschten Accounts verbunden waren, einer gekürzten URL, obwohl sie nicht wussten, wer der Absender war und wohin diese URL führte. Diese war zuvor ohne weitere Erklärung auf jedes der drei „Honeypot“-Profile geposted worden.

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