Cyberkriminelle verschrecken Nutzer, um ihnen dann gefälschte Sicherheitssoftware anzudrehen

23. Oktober 2009
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Cyberkriminelle schüren die Furcht bei Anwendern vor einer Malware-Infektion und verleiten sie dadurch zum Kauf gefälschter oder bösartiger Sicherheitssoftware. Dies belegt der neue Symantec-Sicherheitsbericht, der Schadprogramme unter die Lupe nimmt, die sich als seriöse Sicherheitssoftware ausgeben. Diese gefälschten Programme bringen oft gar keinen Nutzen. Im Gegenteil - sie infizieren den Rechner unter Umständen mit neuem Schadcode. Die Daten für den aktuellen Report hat Symantec zwischen Juli 2008 und Juni 2009 erhoben.

Als Lockmittel nutzen die Cyberkriminellen Pop-up-Fenster und andere Warnmeldungen, in denen sie unter anderem offizielle Windows-Alarme imitieren. Darin wird dem Anwender vorgegaukelt, sein Rechner sei unzureichend gesichert oder gar infiziert. Er müsse nur die per Link angebotene Sicherheitssoftware kaufen und installieren, um seinen Computer zu säubern. Bis Juni 2009 hatte Symantec mehr als 250 dieser auch "Rogue AV" oder "Scareware" genannten betrügerischen Programme aufgespürt. Wie die Studie von Symantec zeigt, haben bei den 50 erfolgreichsten Täuschungsversuchen 93 Prozent der Anwender das Schadprogramm tatsächlich freiwillig heruntergeladen.

Im Durchschnitt geben Anwender für die Downloads dieser Scareware zwischen 30 und 100 US-Dollar (etwa 20 bis 70 Euro) aus. Der mögliche Folgeschaden ist jedoch ungleich größer. Die installierte Scareware öffnet Einfallstore für weitere Attacken und liefert die persönlichen oder finanziellen Daten des Nutzers weiterem Missbrauch aus. Zu dem Zweck verlangt sie unter anderem vom Nutzer, während der Installation andere Sicherheitseinstellungen ganz auszuschalten.

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