Diese Anwendung wurde 2009 am meisten gehackt

13. Dezember 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Lange Jahre war es ein ungeschriebenes Gesetz, dass sich Hacker auf Windows eingeschossen hatten – kaum eine Bericht über eine Sicherheitslücke, der ohne die Erwähnung von Windows ausgekommen ist. Doch dieser Bericht über Sicherheitslücken kommt ohne Betriebssysteme von Microsoft aus, obwohl in den folgenden Zeilen sogar um die meistgehackte Anwendung 2009 geht:

Laut eines Berichts des US-Wirtschaftsmagazins Forbes thront in diesem Jahr der Adobe Reader auf dem ersten Platz und war die beliebteste Zielscheibe für Hacker. Insgesamt klafften laut Analysen des Sicherheitsunternehmens iDefense 45 Lücken im Adobe Reader. Die Schwachstellen im Adobe Reader wurden mit den Sicherheitslücken in den weit verbreiteten Browsern Internet Explorer und Firefox verglichen – jedoch ist der Adobe Reader deutlich schlechter geschützt.

Es gibt mehrere Gründe, warum der Adobe Reader immer mehr ins Fadenkreuz der Hacker gerückt ist: So sind häufig angegriffene Ziele wie Betriebssystem und Browser mit jeder Version deutlich sicherer geworden, sodass es schwieriger ist, Schwachstellen im Programmcode ausfindig zu machen. Außerdem reagieren die Hersteller deutlich schneller auf entdeckte Sicherheitslücken und veröffentlichen Patches, die diese Lücken stopfen.

Ganz anders hingegen beim Adobe Reader: Da er bislang selten ein Angriffsziel darstellte, mussten die Entwickler kaum reagieren und konnten somit kaum Erfahrungen sammeln. Ein weiteres Problem ist, dass sich Windows durch die automatische Update-Funktion selbstständig auf einem aktuellen Stand hält, sodass keine alten Sicherheitslücken mehr den Rechner zu einer potenziellen Spielwiese für Schad-Software machen.

Beim Adobe Reader werden hingegen vom Anwender wesentlich seltener Updates vorgenommen, da die Dringlichkeit dieser Updates vielen Nutzern nicht bekannt ist und auch vom Hersteller nicht entsprechend betont.

Generell geht der Trend immer weiter in die Richtung, dass das Betriebssystem zunehmend aus dem Blickwinkel der Hacker gerät. Stattdessen schieben sich immer mehr weit verbreitete Anwendungen in den Fokus, da diese schlechter geschützt sind.

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