ENISA warnt vor alarmierendem Anstieg der Geldautomatenkriminalität

10. September 2009
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Da die Kosten, die in Europa jährlich durch Geldautomatenkriminalität verursacht werden, fast die 500-Mio.-Euro Grenze erreicht haben, drängt die ENISA, die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit, Benutzer dazu, sich mehr über die Risiken bewusst zu sein und Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um persönliche Verluste zu vermeiden. Die schnelle Zunahme der Anzahl an Geldautomaten haben im Jahr 2008 zu einem alarmierenden Anstieg der Kriminalitätsrate von 149 % geführt.

Die Anzahl der Geldautomaten in Europa ist im letzten Jahr um 6 % auf fast 400.000 gestiegen. Davon stehen viele in abgelegenen Standorten, so z. B. in kleinen Lebensmittelmärkten, an Flughäfen und an Tankstellen. 72 % der europäischen Geldautomaten befinden sich in nur 5 Ländern: Großbritannien, Spanien, Deutschland, Frankreich und Italien.

Illegales Geldabheben an Geldautomaten ist immer noch die bevorzugte Methode für Kriminelle, die sich PIN-Nummern mithilfe verschiedener Techniken, wie beispielsweise „Über-die-Schulter-Sehen“ oder komplexe Skimming-Techniken, beschaffen. Dies kann mittels einer kleinen Überwachungskamera geschehen, einem falschen PIN-Overlay oder mithilfe falscher Bankautomaten. Mehr und mehr wird auch die Blue-Tooth-Wireless-Technologie angewandt, um Karten- und PIN-Nummern-Details zu einem Laptop in der Nähe zu übermitteln. Allein im Jahr 2008 gab es insgesamt 10.302 nachgewiesene Skimming-Vorfälle in Europa.

Zu den anderen Methoden, die angewandt werden, um Geld zu stehlen, gehören das Einziehen der Karte, die daraufhin stecken bleibt, um später vom Betrüger herausgeholt zu werden; das Anhalten des Abhebens in der Mitte der Transaktion, die dann zu Ende geführt wird, wenn das Opfer gegangen ist; und selbst das Festhalten von Geld im Automaten gehört zu den gängigen Methoden. Organisierte kriminelle Gruppen benutzen auch ausgeklügelte Phishing-Techniken und hacken sich in das Bankcomputersystem und in Websites ein, um PIN- und Kontoinformationen zu erhalten.

Die Anzahl der Geldautomaten-Diebstähle und der körperlichen Übergriffe sind innerhalb der letzten 12 Monate ebenfalls um 32 % gestiegen. Dabei wurden Raubüberfälle durch das Rammen mit einem Fahrzeug, mittels Explosionen, mithilfe von Kreissägen, Sauerstofflanzen oder Diamantbohrern durchgeführt.

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