Freundschaftsanfragen in Social Networks erhöhen Risiko von Datendiebstahl

03. September 2010
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Nutzer von Social-Media-Plattformen agieren sehr unvorsichtig in der Bestätigung von eintreffenden Freundschaftsanfragen. Dies hat Virenschutz-Experte BitDefender (www.bitdefender.de) in einer aktuellen Studie herausgefunden. In einem dreiwöchigen Experiment bestätigten 94 Prozent von 2.000 weltweit angeschriebenen Usern eine von BitDefender gefakte Freundschaftsanfrage. Zudem gaben sie private Informationen über ihr Profil oder in einem anschließenden Gespräch preis. Auffallend: 55 Prozent der auf den Fake hereingefallenen Probanden kommen aus der IT-Branche.

Für die gefälschte Anfrage erstellten die Antivirus-Spezialisten das Profil einer 21jährigen Blondine. Angeschrieben wurden je 1.000 Männer und Frauen. Um eine möglichst repräsentative Menge von Probanden zu erreichen, wurden zudem User zwischen 17 und 65 Jahren in das Experiment mit einbezogen. Das Durchschnittsalter betrug 27,3 Jahre.

Das Experiment gliederte sich in zwei Schritte. Zunächst wurden die Testpersonen allein nach der Bestätigung des Kontaktes gefragt. Anschließend wählte BitDefender einen Teil der Probanden, die die Anfrage bestätigten, erneut aus, um eine kleine Konversation mit der 21jährigen Dame zu führen. Hier galt es herauszufinden, wie viele private Informationen die einzelnen Nutzer bereit waren, dem Fake-Kontakt preiszugeben.

Das Ergebnis: Bereits nach 7 Tagen hatten 94 Prozent den Kontakt bestätigt. Immerhin 13 Prozent von diesen machten sich im Anschluss wenigstens die Mühe nachzufragen, woher man sich genau kenne. Als Hauptgrund für die Kontaktaufnahme gaben 53 Prozent "das schöne Gesicht" der 21-Jährigen an. Auffällig war zudem, dass 55 Prozent der auf den Fake hereingefallenen Probanden in der IT-Branche arbeiten. Von diesen sind wiederum 31 Prozent allein im Bereich IT-Security tätig. Zudem hatten 10 Prozent der IT-Mitarbeiter bereits nach einer halben Stunde privater Konversation der jungen Dame sensible Informationen wie Adresse, Telefonnummer sowie den Namen von Vater und Mutter etc. verraten - Informationen, die Kriminelle im Ernstfall insbesondere für den Klau von Passwörtern verwenden würden. Nach zwei Stunden Gespräch hatten 72 Prozent sogar vertrauliche Daten über ihren Arbeitsplatz verraten, beispielsweise Informationen über noch nicht veröffentlichte Software oder Zukunftsstrategien etc.

Gratis: Die besten Viren-Scanner im Test

+ Gratis Eilmeldungen "Viren Ticker" per E-Mail

  • Top-10 der Gratis-Viren-Scanner,
  • das zeichnet einen guten Viren-Scanner aus,
  • Gratis Eilmeldungen sobald ein neuer Virus auftaucht.
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Weitere Artikel zum Thema

Gratis: Die besten Viren-Scanner im Test

+ "Viren Ticker" per E-Mail

  • Top-10 der Gratis-Viren-Scanner
  • Gratis Virus-Eilmeldungen
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Experten

Rudolf Ring twittert für @Computerwissen

Die von Ihnen eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt. Bitte korrgieren Sie Ihre Eingabe und klicken Sie auf "OK":

Bitte wählen Sie mindestens einen Newsletter aus und klicken Sie auf "OK"