Gefährliche Linux-Sicherheitslücke in Kernel 2.6 entdeckt

05. November 2009
Arne Schwarze Von Arne Schwarze, IT Sicherheit, News & Trends ...

Im Linux-Kernel wurde eine kritische Sicherheitslücke aufgedeckt, die es normalen Benutzern erlaubt, Root-Rechte zu bekommen. Geschlossen ist die Sicherheitslücke bisher nur in der Kernel-Version 2.6.32, bei der es sich um einen Release Candidate handelt.

Die Sicherheitslücke hat nur dann Auswirkungen, wenn der Wert für "mmap_min_addr" auf "0" steht. Leider ist dies bei vielen Linux-Distributionen der Fall. Ubuntu bildet hier jedoch eine Außnahme und ist somit von dem Problem nicht betroffen, solange Sie den Wert nicht manuell geändert haben.

Die Debian-Entwickler stellen eine Anleitung bereit, mit deren Hilfe Sie den Wert auf Ihrem System ändern können. Da bisher noch kein Sicherheits-Update zur Verfügung steht, ist dies momentan der einzige Weg um die Sicherheitslücke zu schließen. Beachten Sie allerdings, dass einige Anwendungen nur korrekt funktionieren, wenn der Wert für "mmap_min_addr" auf "0" gesetzt ist. Laut debian.org ist dies bei BitBake, DOSemu, Wine und Qemu der Fall.

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