Mobile Geräte rücken 2012 noch stärker ins Visier von Online-Kriminellen

24. Dezember 2011
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu - Zeit für eine Security-Bilanz. So hat die Verbreitung von Schadcode weiter zugenommen und aller Voraussicht nach könnte bis Jahresende erstmals die Grenze von 2,5 Millionen neuen Computerschädlingen erreicht werden. Doch wie werden Online-Kriminelle die Internetnutzer und Unternehmen 2012 ins Visier nehmen?

G Data rechnet im kommenden Jahr damit, dass zielgerichtete Angriffe auf Unternehmen ebenso zunehmen werden, wie Angriffe auf Nutzer von Smartphones und Tablets. G Data Sicherheitsexperte Eddy Willems fasst die größten Gefahren für 2012 zusammen.

Online-Kriminelle zielen immer mehr auf Smartphones und Tablets

Auf welches Betriebssystem sich die Schadcode-Schreiber einschiessen, hängt nicht zuletzt von dessen Verbreitung ab. Mit einen Marktanteil von über 52 Prozent bei Smartphones (Quelle Garnter, 3. Quartal 2011) gehört Android zweifellos zu den erfolgreichsten Smartphone-Betriebssytemen. Die Betrugsmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von Datendiebstahl über die Einbindung der infizierten Smartphones in Botnetze bis hin zu Online-Banking-Betrug.

Trends und Prognosen für 2012:

  • Mobile Malware: Momentan erfolgen alle Angriffe über Social Engineering. Falls die Täter jedoch die vorhandenen technischen Möglichkeiten kombinieren, sind auch automatisierte Angriffe realisierbar.
  • Gezielte Angriffe (Targeted Attacks): Stuxnet zeigte, wie effektiv diese Angriffsformen sein können. Mit DuQu ist ein Schädling aufgetaucht, der in der Lage ist, alle möglichen Unternehmen auszuspionieren und Daten über die attackierte IT-Infrastruktur zu sammeln. Die gewonnen Informationen könnten von den Tätern für kommende Attacken oder Erpressungsversuche genutzt werden.
  • Internetfähige Unterhaltungselektronik: Im kommenden Jahr könnte internetfähige Unterhaltungselektronik, wie webfähige TV-Geräte oder moderne Spielekonsolen, von Online-Kriminellen für Betrugszwecke missbraucht werden. Die Täter könnten beispielsweise die Rechenleistung der verbauten Grafikprozessoren nutzen, um im Internet BitCoins oder andere virtuelle Währungen zu sammeln.
  • Weltweite Sportereignisse: Die Fußball Europameisterschaft und die Olympischen Spiele in London sind für Online-Kriminelle verlockende Ziele. Im Vorfeld beider Veranstaltungen rechnet G Data daher mit gezielten Spam und Phishing-Attacken.

Weitere Informationen finden Sie im G Data Report Trends 2012.

Quelle: G Data

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