Scareware setzt auf den Look von Windows 7

01. Dezember 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Mit täuschend echt aussehenden Fälschungen von Anwendungen versuchen dreiste Abzocker immer wieder, ahnungslose Anwender reinzulegen. Diese auch Scareware (auf deutsch etwa „Erschreckens-Software“) genannten Programme machen dabei ihrem Namen alle Ehre:

Scareware setzt auf die Optik von Windows 7

So kann es beispielsweise bei der Suche nach einem derzeit aktuellen Thema vorkommen, dass Sie auf einer Seite landen, die Sie plötzlich darüber informiert, dass Ihr Rechner virenverseucht ist. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch natürlich keinesfalls um den Alarm eines Virenscanners, sondern schlicht und einfach um Scareware.

Die Entwickler von Scareware nutzen dabei gezielt Suchmaschinenoptimierung, um sich bei beliebten Suchbegriffen unter die vordersten Trefferseiten zu schmuggeln. Durch die häufigen Warnhinweise vor Viren sollen Anwender zermürbt werden, bis sie schließlich eine teure Anwendung herunterladen, die diese Viren beseitigen soll – doch genau das ist natürlich das Ziel der Betrüger: Statt einer wirklichen Anwendung erhalten Sie nur einen Haufen Datenmüll und weil die Zahlung per Kreditkarte erfolgt, haben Sie den Betrügern nicht nur Geld in den Rachen geworfen, sondern gleich noch Ihre Kreditkartendaten hinterher.

Es lohnt sich deshalb mehr denn je, sich nicht von Scareware verunsichern zu lassen, denn die Entwickler sehen verstärkt auf die Optik von Windows 7, um einen seriösen Look zu erzielen. Außerdem werden die Fenster im Browser oftmals auf den ganzen Bildschirm vergrößert, damit die Virenwarnung nach einem regulären Programm aussieht.

Lassen Sie sich dadurch jedoch nicht verunsichern, denn natürlich wird Ihr Virenscanner nicht einfach so das Layout wechseln. Oftmals sind die Warnhinweise außerdem teilweise oder komplett in englischer Sprache verfasst.

Es ist davon auszugehen, dass die Online-Betrüger in nächster Zeit verstärkt auf den Windows 7-Zug aufspringen – halten Sie also Ihre Augen offen und lassen Sie sich nicht durch obskure Virenwarnungen ins Bockshorn jagen, die nicht von Ihrem regulären Virenscanner stammen.

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