Sicher surfen nach dem Urlaub

15. September 2009
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Der Sommerurlaub ist zu Ende und neue Bekanntschaften sind plötzlich weit weg.  Glücklicherweise gibt es genügend Möglichkeiten, um aus der Ferne in Kontakt zu bleiben: E-Mails, Instant Messaging und soziale Netzwerke helfen beim Austausch von Urlaubserinnerungen, Bildern und Videos. Distanz wird im digitalen Zeitalter relativ. Rückkehrende Sommerurlauber sollten sich beim Einsatz dieser nützlichen Werkzeuge aber vor bösen Überraschungen wie Viren oder Datendiebstahl schützen.

Der australische Anbieter von Sicherheitssoftware PC Tools warnt Internetnutzer, die in sozialen Netzwerken und anderen interaktiven Foren und Communities aktiv sind, vor erhöhten Risiken durch unbedachten Datenaustausch nach der Urlaubszeit. Gerade die junge Generation der digital Aktiven ist besonders gefährdet. Obwohl das Internet- und Technikwissen dieser Gruppe überdurchschnittlich ist, fehlen oft Kenntnisse über notwendige Schutzmaßnahmen und Risikobewusstsein.

„Die Methoden von Online-Kriminellen werden immer trickreicher. Deshalb sind selbst technisch versierte Anwender nicht sicher vor einer Infizierung ihres Rechners", sagt Michael Greene, Vize-Präsident Produktstrategie bei PC Tools. "Gerade die aktiven Internetnutzer sollten darum eine Kombination aus herkömmlicher Antiviren-Software und verhaltensbasiertem Schutz verwenden.“

Wer aktiv soziale Netzwerke wie Facebook oder Lokalisten nutzt, sollte bestimmte Sicherheitsvorkehrungen treffen, um sich vor Schadprogrammen und Datendiebstahl zu schützen. In Gefahr sind nicht nur Dauer-User. Schon wer mindestens einmal pro Woche soziale Netzwerke oder Internetseiten für Erwachsene besucht, sollte die folgenden Sicherheits-Tipps von PC Tools beherzigen:

  • Sehen Sie sich die Link-Adresse genau an, bevor Sie den Link zur Grußkarte anklicken. Auch wenn die E-Card vom Urlaubsflirt stammt, klären Sie per Rückfrage, ob er/sie Ihnen tatsächlich eine Datei oder einen Link geschickt hat. E-Mails von Unbekannten oder Links zu einer unbekannten Website sollten Sie gar nicht öffnen.
  • Je besser die sozialen Netzwerke ihre Mitglieder schützen, desto heimtückischer werden auch die Tricks von Online-Kriminellen. Besuchen Sie nur Webseiten, die Ihnen bekannt sind und die als seriös eingestuft werden. Laden Sie auch nur von solchen Webseiten Dateien herunter. Generell gilt aber: Besuchen Sie niemals Webseiten, ohne Ihren Rechner zu schützen!
  • Auch wenn Sie der Urlaubsbekanntschaft vertrauen: Geben Sie auf sozialen Netzwerken, Instant-Messaging-Plattformen und Websites nur die wirklich notwendigen Kontaktinformationen an. Das gilt für die Registrierung ebenso wie für die Kommunikation mit Familie, Freunden und Bekannten. Nutzen Sie nicht die "Auto-Vervollständigen"-Funktion Ihres Browsers, um Passwörter, Benutzernamen oder andere persönliche Daten zu speichern. So machen Sie es Cyber-Kriminellen leicht, sich Ihre Daten zu holen.
  • Während Sie im Urlaub waren, sind viele neue Schadprogramme in Umlauf gekommen.Vergewissern Sie sich deshalb, dass Ihre Software auf dem neuesten Stand ist und Ihr Rechner gegen neue Bedrohungen geschützt wird. Software-Hersteller bieten regelmäßig Updates für Ihr Betriebssystem, Ihren Browser und Ihre Sicherheitssoftware. So können weder Ihre persönlichen und finanziellen Daten noch Ihre Surf-Gewohnheiten von Dritten eingesehen werden.
  • Beim Sonnenbad im Urlaub achten Sie ganz selbstverständlich auf UV-A- und UV-B-Schutz. Tun Sie das auch im Internet: Antivirenprogramme schützen meist nur gegen bekannte Schadsoftware. Das genügt nicht. Computerzeitschriften empfehlen, zusätzlich eine verhaltensbasierte Sicherheitssoftware zu installieren, etwa ThreatFire von PC Tools. Stellen Sie sicher, dass Ihr Programm auch neue und unbekannte Schädlinge abwehrt. Pflicht ist zudem eine gute Firewall, die verhindert, dass Kriminelle über das Internet auf Ihren Rechner zugreifen können.

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