Riesenfund des BKA: 500 Millionen E-Mail-Adresse samt Passwörtern gehackt – So testen Sie, ob Ihre dabei ist!

11. Juli 2017

Die Sicherheitsexperten des Bundeskriminalamtes (BKA) haben im Untergrund eine gigantische Sammlung an Zugangsdaten zu 500 Millionen (!) E-Mail-Postfächern entdeckt. Zu jeder dieser E-Mail-Adressen verfügen die Hacker über das passende Passwort, den dazugehörigen Namen, häufig auch Telefonnummern und vieles mehr. Wie Sie prüfen, ob Ihr E-Mail-Postfach betroffen ist, erfahren Sie hier:

Der Fund der Spezialeinheit des BKA erschüttert die Sicherheitsexperten in Deutschland. Auf einer im Untergrund agierenden Internetplattform fanden die Beamten die unglaubliche Zahl von 500 Millionen gehackten E-Mail-Adressen – 500 Millionen!

Diese Zahl ist kaum zu begreifen, in einer offiziellen Pressemitteilung vom BKA aber bestätigt worden.

Die gute Nachricht: Sie können sofort prüfen, ob Ihre E-Mail-Adresse oder die Ihrer Frau, Ihrer Kinder, Enkel oder anderer Familienangehöriger und Freunde betroffen ist. Unter sec.hpi.de/leak-checker/search finden Sie den sogenannten Identity Leak Checker. Hier wurden alle 500 Millionen gekaperten E-Mail-Adressen hinterlegt.

Steuern Sie die Webseite an und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse dort ein. Sie erhalten im Anschluss umgehend eine E-Mail an die angegebene Adresse, in der exakt aufgeschlüsselt ist, ob Sie gehackt wurden und wenn ja (was in Anbetracht der Zahl sehr wahrscheinlich ist), wann und über welche Wege Ihr Passwort gestohlen wurde.

Zudem erhalten Sie eine genaue Info darüber, was neben dem Passwort noch in die Fänge der Täter geriet. Dazu zählen:
- Ihr Vor- und Nachname
- Ihr Geburtsdatum
- Ihre Anschrift
- Ihre Telefonnummer
- Ihre Kreditkartendaten
- Ihre Bankkontodaten
- Ihre Sozialversicherungsnummer.

All diese Daten könnten in die Hände von Kriminellen geraten sein, die die 500 Millionen gestohlenen Identitäten gerade eine nach der anderen durchgehen und Ihnen schweren Schaden zufügen.

Prüfen Sie deshalb UMGEHEND auf sec.hpi.de/leak-checker/search, ob Sie betroffen sind.

Für den Fall, dass Ihr Account gehackt wurde, ändern Sie im ersten Schritt sofort Ihr Passwort, damit der Täter keinen Zugriff mehr erhält. Verwenden Sie dieses Passwort auch bei anderen Internetportalen (bspw. bei Ihrer Bank, einem Onlinehandel o.ä.), ändern Sie auch dort sofort Ihr Passwort.

Verwenden Sie dabei möglichst unknackbare Passwörter, die Ihrem alten Passwort nicht ähneln! Ein Passwort gewinnt an Sicherheit, wenn es mindestens acht Zeichen umfasst, große und kleine Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

Tipp: Bilden Sie einen Satz und verwenden Sie den jeweiligen Anfangsbuchstaben und die Zahlen als Code. Beispielsatz: „Vielen Dank für diesen Tipp von Computerwissen Online! Am 11.7. mache ich mein Postfach sicher“ – das Passwort lautet also: VDfdTvCO!A11.7.mimPs. Dieses Passwort ist unknackbar und mit dem Satz als Eselsbrücke leicht zu merken.

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