Verschlüsseln ohne Schlüsseltausch

25. Juli 2013
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Wenn es um verschlüsselte Mails geht, fragen sich viele: Wie kommt der Schlüssel zum Empfänger? Die verblüffende Antwort: Das muss er gar nicht.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source. Wenn sie an Verschlüsselung denken, dann ist es für viele selbstverständlich, dass man zum Ver- und Entschlüsseln den gleichen Schlüssel benutzt. In vielen Fällen trifft das ja auch zu: Wenn Sie mit LibreOffice, TrueCrypt oder einem Packprogramm wie 7-zip etwas verschlüsseln, dann geben Sie ein Passwort ein, und mit dem gleichen Passwort erhalten Sie wieder Zugriff auf die Daten. Genauso ist es auch, wenn Sie Ihre Wohnung betreten: Sie schließen sie mit einem Schlüssel auf. Wenn Sie von innen abschließen, benutzen Sie denselben Schlüssel. Bei E-Mails ergibt sich daraus das Problem des Schlüsseltauschs: Da E-Mail selbst unsicher ist, müssen Sie dem Empfänger das Passwort telefonisch oder brieflich mitteilen, um sicher zu gehen.

Es gibt aber auch Mechanismen, die zwei verschiedene Methoden verwenden. Mit einer Methode wird der Zugriff verhindert, und mit einer anderen Methode wieder hergestellt. Dazu braucht man einen Mechanismus, der nur in einer Richtung funktioniert. Und einen solchen Mechanismus kennen Sie, er ist völlig alltäglich: ein ganz normaler Briefkasten.

Wenn Sie einen Brief einwerfen, benutzen Sie die Klappe am Briefkasten. Das kann jeder. Der Brief fällt hinein, kann aber nicht mehr entnommen werden. Um den Briefkasten zu leeren, muss man aber den Schlüssel dazu haben. Und den hat nur der Besitzer.

Dieses ganz alltägliche Modell haben findige Mathematiker digital nachgebaut. Das Ergebnis ist die so genannte "asymmetrische Verschlüsselung", bei der der Schlüssel aus zwei Teilen besteht, einem öffentlichen und einem privaten.

Der öffentliche Schlüssel wirkt wie die Briefkastenklappe: Hier kann jeder eine Mail einwerfen, also verschlüsseln, so dass keiner mehr dran kommt. Der private Schlüssel ist der, mit dem man den Briefkasten leert. Nur mit ihm sind die verschlüsselten Mails noch zugänglich.

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