Was Cyberkriminelle 2012 vorhaben

26. Dezember 2011
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Mobile Bedrohungen auf dem Vormarsch, mehr als 100.000 Android-Schädlinge bis Ende 2012 / Gefahren durch Einsatz privater Geräte im Unternehmen / Spionageabwehr und

Mobile Bedrohungen und Datendiebstähle in der Cloud - was in diesem Jahr als Trend mit ersten spektakulären Fällen zu sehen war, wird 2012 zum Hauptbetätigungsfeld der Cybergangster.

5 Vorhersagen zur erwarteten Bedrohungslage

Statt Massenangriffen wird es immer mehr Botnetze geben, auf die mit Spionageabwehr und Selbstverteidigung reagiert werden muss. Aus der Sicht der Anwender und der IT-Administratoren heißt das: Nicht mehr die Absicherung des einzelnen Geräts steht so sehr im Vordergrund, sondern der Schutz der sich darauf befindlichen Informationen.

  1. Längst nimmt der Einsatz privater Smartphones und Tablets im Geschäftsalltag zu. Doch Vorteile wie eine höhere Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter, die inzwischen in vielen Unternehmen erkannt werden, sind nur eine Seite der Medaille - die andere sind die wachsenden Gefahren: Immer mehr Firmendaten werden auf Geräten gespeichert oder genutzt, die nicht vollständig von den IT-Abteilungen kontrolliert werden.
  2. Die Absicherung physischer, virtueller und Cloud-basierter Systeme wird immer schwieriger. Aus Sicht von IT-Abteilungen und Rechenzentrumsbetreibern ist dabei wichtig: Auch wenn gezielte Angriffe auf virtuelle Maschinen und auf Cloud-Computing-Dienstleistungen möglich sind, werden Cyberkriminelle weiterhin auch auf bewährte Angriffsmuster setzen. Denn virtuelle und Cloud-basierte Plattformen sind zwar schwieriger zu schützen als herkömmliche IT-Infrastrukturen, aber nicht schwerer anzugreifen. Das bedeutet für die Administratoren, dass sie sich noch intensiver um den Schutz der Daten und des geistigen Eigentums ihrer Unternehmen kümmern müssen.
  3. Während Gefahr für die Besitzer mobiler Geräte bislang durch bösartige Apps droht, erwarten die Experten von Trend Micro für das kommende Jahr eine wachsende Bedrohung von anderer Seite: Cybergangster werden vermehrt mithilfe von Sicherheitslücken oder Programmierfehlern in legitimen Apps versuchen, Daten zu stehlen.
  4. 2011 erlangten Hacker-Gruppen wie Anonymous oder LulzSec, die aus unterschiedlichen politischen Gründen Unternehmen und Privatpersonen angriffen, ein gewisses Maß an Berühmtheit. 2012 wird die Motivation derartiger Gruppierungen noch steigen. Gleichzeitig werden sie noch geschickter vorgehen, wenn sie in Unternehmensnetzwerke eindringen und sich vor IT-Abteilungen und Strafverfolgungsbehörden verstecken.
  5. Soziale Netzwerke leben vom Austausch von Informationen. Aus Sicht der Cybergangster sind sie ein ideales Ziel, denn hier besteht die Gefahr, dass Anwender zu viel von sich preisgeben. Sie werden zunehmend zu Zielscheiben für so genannte Social Engineering-Attacken. Wer meint, dass dabei vor allem junge Menschen betroffen sind, irrt. Wirklich wertvolle Ziele sind aus Sicht der Cyberkriminellen insbesondere Mitarbeiter von Unternehmen, denn über diese gelangen sie zur Beute, den Unternehmensdaten.

Quelle: Trend Micro

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