Wie Sie im Internet sichere Passwörter verwenden!

14. Mai 2018

Im Internet unterwegs zu sein und Onlinedienste jeder Art zu nutzen bedeutet Freiheit aber auch Risiko. Egal, ob Sie sich bei Ihrem E-Mail Anbieter anmelden, bei Ebay einkaufen, den Katalog von Amazon durchforsten, Freunde bei Facebook treffen oder Ihre Daten in der Cloud sichern: Sie benötigen ein Passwort für Ihren Zugang.

Ein sicheres Passwort sollte aus mindestens acht bis zehn Zeichen bestehen, je mehr, desto besser. Optimal ist es, wenn ein Passwort zwischen Buchstaben und Zahlen, Klein- und Großschreibung sowie Sonderzeichen abwechselt. TIPP: Sie können zusätzlich Leerzeichen verwenden. Das ist für Hacker besonders unangenehm, weil nicht berechenbar. Nutzen Sie die Vielfalt Ihrer Tastatur und seien Sie kreativ.

Vermeiden Sie alles, was einfach und logisch erscheint. Verwenden Sie keine einfachen Zahlenfolgen. Einfache Lösungen wie 1234 oder abcd oder asdf jklö sind tabu. Benutzen Sie keine Vornamen oder Nachnamen, keine Geburtstage, Gedenktage oder ähnliches. Falls Sie noch derartige, unsichere Passwörter verwenden, ändern Sie diese so schnell wie möglich.

TIPP: Überlegen Sie sich für Sie merkbare Sätze und formen Sie aus den ersten Buchstaben ein sicheres Passwort. Beispiel: Beim Einkauf von 20 Stück bekomme ich 15% Rabatt. Ihr Passwort würde also lauten: BEv20Sbi15%R.

Benutzen Sie grundsätzlich immer ein eigenes Passwort für jeden Onlinedienst. Das ist sicherer, falls ein Anbieter doch einmal gehackt wird und dort Passwörter gestohlen werden. Dann haben die Angreifer nicht gleich die Passwörter für mehrere oder schlimmstenfalls für alle Ihre Dienste in Händen.

Eine komfortable Alternative bei der Suche nach dem geeigneten Passwort stellt ein Passwortgenerator dar. Das ist eine Software, die Ihnen dabei hilft, sichere Passwörter zu erstellen. Es gibt diese als Freeware oder kostenpflichtig. Eine Übersicht finden Sie hier und einen weiteren Testbericht hier.

Wie merken Sie sich nun alle Passwörter und die komplizierten Zeichenfolgen? Sie können Ihre Passwörter ganz klassisch mit der Hand auf Papier schreiben. Heben Sie die Liste an sicherer Stelle getrennt vom PC auf. Wenn Sie Ihre Liste am PC erstellen, speichern Sie diese nicht unverschlüsselt, sondern verschlüsseln Sie die Liste mit einer Verschlüsselungssoftware wie bspw. Veracrypt.

Auch hier können Passwortmanager Abhilfe leisten. Ein Passwortmanager ist eine Software, die sämtliche Passwörter verschlüsselt in einer sicheren Datenbank auf dem PC oder dem Smartphone speichert und mit einem Masterpasswort geöffnet wird. Sie müssen sich also nur dieses eine Masterpasswort merken. Oft sind Passwortgeneratoren und Passwortmanager bereits in einer Anwendung miteinander kombiniert. Geeignete Passwortmanager bieten auch Funktionen zur Synchronisation zwischen PC und Smartphone.

Ändern sie Ihre Passwörter regelmäßig, dies kann die Sicherheit Ihrer Daten erhöhen. Nur manche Services, wie Windows Office, verlangen von sich aus die periodische Änderung des Passwortes. Meistens sind Sie selbst gefragt. Datenpannen oder Hackerangriffe kommen vor und werden oft erst nach einiger Zeit bemerkt oder publik gemacht. Legen Sie einen Zeitplan für die Anpassung fest, bspw. einmal im Quartal.

Auch hier hilft ein Passwortmanager bei der Verwaltung und Änderung Ihrer Passwörter.

TIPP: Falls Sie an einem fremden Computer gearbeitet haben, löschen Sie immer den Browserverlauf und Cookies, wenn Sie die Sitzung beenden. Verneinen Sie an fremden Rechnern konsequent die Sicherheitsabfrage, ob Ihr Kennwort gespeichert werden soll.

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