Windows 7: Jugendschutz-Funktion(en) erklären

24. August 2010
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Die Jugendschutzfunktion von Windows 7 wird im Prinzip wie die Vorgängerversion unter Vista eingerichtet. Wer will, kann hier aber noch erweiterte Funktionen auswählen. Die Einrichtung des Jugendschutzes unter Windows 7 ist denkbar einfach:

Voraussetzung ist zunächst, dass für jeden Nutzer ein eigenes Konto angelegt wurde, das mit einem Passwort geschützt ist. Eventuell vorhandene Gast-Konten sollten hingegen gelöscht werden, damit der Jugendschutz nicht umgangen werden kann. Um für Ihre Kinder eigene Konten einzurichten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie "Start/Systemsteuerung/Benutzerkonten und Sicherheit/Hinzufügen eines Kontos/neues Konto einrichten/Standard-Nutzer".
  2. Denselben Pfad wählen Sie, wenn Sie ein Gastkonto entfernen wollen. Statt „Hinzufügen“ wählen Sie dann „Entfernen“ eines Kontos.

Auch der Jugendschutz wird über diesen Pfad eingestellt: Über die Systemsteuerung gelangen Sie zu dem Unterpunkt „Jugendschutz für beliebigen Benutzer einrichten“. Klicken Sie auf den Namen des Kontos und auf „Einstellungen erzwingen“. Es erscheinen dann drei Unterpunkte, an denen Sie Einstellungen vornehmen können:

1. Festsetzung des Zeitlimits
Hier sehen Sie eine grafische Darstellung der Wochentage und Tageszeiten. Sie können für jeden einzelnen Wochentag festlegen, zu welchen Zeiten Ihr Kind den Computer benutzen darf.

2. Spiele
Wenn Ihr Kind überhaupt nicht spielen soll, markieren Sie hier einfach „Nein“. Wollen Sie hingegen nur bestimmte Spiele sperren oder erlauben, so wählen Sie hier die Altersbeschränkung aus. Zudem können Sie hier aus einer Liste der vorhandenen Spiele auswählen, welche erlaubt, welche verboten sein sollen.

3. Programme
Unter dem dritten Punkt können Sie festlegen, welche Programme Ihrem Kind zur Verfügung stehen. Auch hier erscheint zunächst wieder eine Entscheidungsfrage. Wird die Nutzung der vorhandenen Programme nicht grundsätzlich negiert, so wird auch hier eine Liste angezeigt, bei der einzelne Programme als verboten/erlaubt markiert werden können.

Zu diesen Grundfunktionen bietet Windows 7 noch zusätzliche Schutzfunktionen. Um diese nutzen zu können, benötigt der Administrator eine Windows-Live-ID, also eine E-Mail-Adresse und ein Passwort, mit der bzw. dem er sich für Windows-Live-Dienste registriert. Außerdem muss das Programm „Family Safety“ installiert sein, das ansonsten kostenlos heruntergeladen werden kann.

Das Programm umfasst einen Webfilter, der drei Auswahlmöglichkeiten bietet:
Eingeschränkter Zugang: Hierdurch werden alle Seiten gesperrt, die für Kinder nicht geeignet sind.
Standard: Hier werden nur jugendgefährdende Seiten gesperrt.
Benutzerdefiniert: Hier können Sie selbst auswählen, welche Kategorien gesperrt werden sollen.

Verwenden Sie auf Ihrem PC Windows Live Hotmail, Windows Live Messenger oder Windows Live Spaces, so können Sie für diese Programme auch die Kontakte Ihrer Kinder mithilfe von Family Safety verwalten. Hierfür geben Sie ein, welche Kontakte erlaubt sind; alle in der Liste nicht aufgeführten sind dagegen gesperrt.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann sich über die Family Safety-Webseite zudem noch Aktivitätsberichte der Kinder anzeigen lassen.

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