In vier Schritten zu mehr Sicherheit bei Android

23. August 2011
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Schadsoftware für mobile Endgeräte verbreitet sich immer massiver. Schützen Sie sich mit vier einfachen Sicherheitsregeln.

Schadsoftware für mobile Endgeräte ist längst kein Hype mehr, sondern bittere Realität. Die Schädlinge konzentrieren sich dabei vor allem auf Android-Geräte - denn die erfreuen sich steigender Beliebtheit, der Verkauf stieg zwischen 2009 und 2010 von 6,8 Millionen auf 67 Millionen. Damit nimmt auch die Zahl der möglichen Opfer zu, was "Investitionen" in Schadsoftware lohnend macht.

Jüngstes Beispiel sind Schädlinge, die sich als legitime Spiele-App tarnen. Wenn die Anwender auf diesen Trick hereinfallen, installieren die sie jedoch statt eines Spiels Spionagesoftware, die unter anderem in der Lage ist, Textnachrichten zusammen mit Geräteinformationen abzufangen und weiterzuleiten. Big brother is playing with you...

So schaffen Sie mehr Sicherheit bei Android

Doch die Android-Anwender stehen der wachsenden Gefahr nicht wehrlos gegenüber. Zunächst einmal können sie mit einfachen Mitteln überprüfen, ob ihre Geräte mit der eben beschriebenen bösartigen Software infiziert sind.

  1. Dazu rufen sie im Menü EINSTELLUNGEN (SETTINGS) – ANWENDUNGEN (APPLICATIONS) – LAUFENDE DIENSTE (RUNNING SERVICES).
  2. Suchen Sie nach MONITORSERVICE. Ist dieser vorhanden, können sie den Schädling über die Befehlsfolge EINSTELLUNGEN (SETTINGS) – ANWENDUNGEN (APPLICATIONS) – ANWENDUNGEN VERWALTEN (MANAGE APPLICATIONS) – LÖSCHEN (REMOVE) entfernen.

Darüber hinaus können Android-Anwender viel für die Absicherung ihrer mobilen Geräte tun, wenn sie vier einfache Sicherheitsregeln befolgen:

  • Nutzen Sie die eingebauten Android-basierten Sicherheitsfunktionen: Diese Einstellungen sind unter Settings und Location & Security zu finden. Es empfiehlt sich auch, die etwas zeitaufwändige Möglichkeit zu nutzen, das Gerät im inaktiven Zustand zu sperren, um dann mithilfe des Kennworts das Gerät wieder zu aktivieren. Des Weiteren gibt es mit der Fingerabdruck-Option den wohl sichersten Schutz vor fremdem Zugriff.
  • Deaktivieren Sie die automatische Wi-Fi-Verbindung: Der automatische Zugang zu offenen drahtlosen Netzen öffnet Tür und Tor für jeden, und lässt die Daten vom Smartphone frei durch den drahtlosen Router fließen.
  • Vergeben Sie keine Berechtigungen, deren Sinn Sie nicht verstehen: Die meisten Schädlinge wollen Zugriffsrechte auf eine ganze Reihe von Informationen auf dem Smartphone. Auf diese Weise kann die Schadsoftware auf dem Gerät Anrufprotokolle ändern, Textnachrichten überwachen und abfangen und vieles andere mehr.
  • Installieren Sie zusätzlich eine effektive mobile Sicherheits-App: Ein solcher zusätzlicher Schutz ist nötig, weil die Cyberkriminellen immer neue Wege finden, die vorhandenen Schutzmechanismen der Geräte auszuhebeln.

Quelle: Trend Micro

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